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Morty

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Nickname: Mort (bester Charakter/bester Spieler)

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Mittwoch, 3. Januar 2018, 20:13

Morts Geschichte vor der Kolonie und weitere Infos: the Recut

Morts Leben: Kapitel 1


Mortimer Marron Kantig ist vor knapp 31 Jahren im Heilerhaus von Geldern zur Welt gekommen. Seine Mutter, Cornelia Marie Spitz, stritt sich sehr lange mit ihrem Mann, Jack Kantig, über den Namen ihres einzigen Sohnes. Nach einer Woche des Zankens einigten sie sich beide auf den Namen Mortimer, Zweitname Marron. Natürlich nahm Cornelia den Nachnahmen ihres Ehemanns an, so auch ihr Sohn Mortimer.

Wirklich gefreut hatte sich über Morts Geburt nur seine Mutter. Jack war Mort am Anfang eher ein Dorn im Auge. Eine nervige Last, die es nun aus Liebe zu seiner Frau zu unterstützen galt. Eigentlich kamen sie finanziell immer gut aus, nur war Jack ein knauseriger Bandit, dem das Leben Fremder nie wirklich etwas bedeutete.

So also wuchs Mortimer mit seinen Eltern auf, ein wenig ausserhalb von Geldern, im Bandenversteck seines Vaters. Dieser leitete eine kleine Truppe, bestehend aus ihm, Kenny dem kratzigen, Peter dem Peiniger und natürlich Rammar dem schrecklich Rasenden. Kenny bekam seinen Spitznamen durch seine kratzige Raucherstimme und Peter durch seine Brutalität bei den Überfällen. Ramar wählte sich seinen Namen einfach selbst und schnauze jeden an, der ihn nicht so nannte. In Wahrheit war er ein fetter Faulenzer der den anderen die Arbeit überließ.

Mortimer mochte Kenny weil er ihm ein paar Kleinigkeiten wie einfaches Schnitzen und das Pfeifen beibrachte, was Mort immer besonders gefiel. Kenny redete mit Mort über die Jahre hinweg viel über alle möglichen Dinge, versuchte ihn jedoch über die Überfälle im Dunkeln zu halten. Peter hat das immer gestört. Er war der Ansicht, dass ein junger Mann so früh wie möglich lernen sollte, wie man tötet. Später dann tötete Mortimer mit stolzen zehn Jahren sein erstes Spanferkel, schon bereits gefesselt. Später landete es dann auf dem Esstisch.

Schon viel früher jedoch ereignete sich etwas, was Mort nicht wirklich veränderte. Acht Jahre nach seiner Geburt verstarb seine Mutter an Typhus. Mortimer war sich anfangs nicht im Klaren, was mit seiner Mutter passiert war. Er fragte seinen Vater, welcher über Cornelia gebeugt weinte. Er antwortete nicht, was Mort sehr verwunderte. Später erfuhr sein Sohn dann von ihm, dass seine Mutter an einer bösen Krankheit verendet sei. Das war das erste mal, dass Mort wirklich traurig war. Seine Mutter war immer viel zu gut zu ihm. War nachsichtig, wenn Mort in seiner Ungeschicktheit etwas zerdepperte, oder wenn er seinen Vater mit nervigen Fragen durchlöcherte.

So vergingen die nächsten vier Jahre recht schnell. In den ersten beiden war sein Vater besonders instabil und ließ Mort nur leben, weil er das Gefühl hatte, dass er seiner toten Frau etwas schuldig sei. Öfters griff er zum Gürtel und ließ seinen Frust aus. Jedoch gab es auch in dieser Zeit Momente, die Vater und Sohn einander näher brachten. Immer öfters durfte Mort seinem Vater mit der Waffensäuberung helfen und mit ihm sprechen. Zu seinem zwölften Geburtstag schließlich schenkte Jack seinem Sohn eine Laute aus Eibenholz weil dieser sich eine wünschte. Was mit ein paar gepfiffenen Kinderliedern anfing entwickelte sich zu einer Affinität für echte Musik. Jack wurde im selben Jahr 46 jahre alt.

Da sich Jacks Jahre ins Land zogen und die Miliz in Geldern immer stärker wurde musste er darüber nachdenken, was er mit seiner Bande macht. Im letzten Jahr als diese noch bestand durfte Mortimer sogar mithelfen, jedoch immer nur als kleiner Gehilfe. Schließlich wurde die Bande jedoch mit dem Tod von Peter aufgelöst. Kenny und Rammar gingen jeweils nach Faring und Montera. Bis zu Morts 16. Geburtstag konnten sich die beiden ziemlich beharrlich auf Jacks Lorbeeren ausruhen, und gerade zu diesem Geburtstag finanzierte Jack für Mort den Eintritt in die prestigeträchtige Bardenakademie von Geldern, von welcher er schon einige Geschichten gehört hatte.

Also verabschiedete sich Mort eine Woche später von seinem Vater, einen kleinen Gepäckssack und herkömmliche Bürgerkleidung am Leib. Beiden viel der Abschied schwer. Dennoch wusste Jack, dass er es selber nicht mehr lange machen würde, und dass Mort sein eigenes Leben noch bevorstand. Mort zog nach einer letzten Umarmung los, immer Geldern entgegen. Er schritt durch das Haupttor der Stadt, sie erst zum dritten mal erblickend. Das erste mal kam er gerade erst auf die Welt, das zweite Mal kaufte er für seine Mutter ein paar Kräuter. Nichtsdestotrotz kannte er ein paar Gossenkinder und andere Gestalten, die sich auf den Straßen der Stadt der Gelehrten herumtrieben. So also fing Morts Leben als junger Erwachsener in einer Welt voller Fremden an.


Morts Leben: Kapitel 2


Unser kleiner Möchtegernbarde lebte sich recht schnell ein und machte sich zwei gute Freunde. Lisa Markano und Christoph Weinberger waren für ihn die einzigen Anhaltspunkte wenn er sich verloren fühlte, und das aus gutem Grund. Er hatte den richtigen Umgang mit eher gepflogener Gesellschaft nie erlernt, weshalb es ihm schwer fiel bei den anderen Jugendlichen Anschluss zu finden. Die Lehrer verprügelten alle Schüler gleich wenn sie sich daneben verhielten, was natürlich in jeder Schule Gang und Gebe war. Lisa und Christoph waren Mort nicht unähnlich und konnten für ihn Verständnis aufbringen. Gerade aus diesem Grund fiel Lisa dem kleinen Mortimer öfters ins Auge. Schnell verliebte er sich in sie und redete immer öfters mit ihr, was den Zorn von einem anderen Schüler namens Jakob auf ihn zog.

Mort war nie ein wirklich guter Schüler, verbesserte sich aber jeden Monat ein klein wenig, was nicht lange halten sollte. Gerade erst einmal zwei Jahre waren vergangen, da kam es zu einem Faustkampf zwischen Jakob und Mort, welchen letzter leider verlor. Schlägereien wurden nicht geduldet und Jakobs Freunde spielten die abbezahlten Zeugen welche alle Mort als den Aggressoren auswiesen. Nach ein paar hitzigen Wortgefechten wurde unser kleiner Held dazu gezwungen die Akademie zu verlassen um die Ordnung selbiger zu wahren. Die Eltern der anderen Schüler wollten es so.

Schweren Herzens kehrte Mort zu seinem Elternhaus zurück und musste mit Bestürzen feststellen, dass die kleine Höhle verlassen war. Jack war scheinbar grundlos verschwunden, hatte seinem Sohn jedoch ein wenig Gold zum Überleben da gelassen. Wie lange es schon unter Morts Bett lag wusste er nicht, aber er dachte, dass sein Vater verstorben sei. Er verbrachte ein paar Wochen dort und lebte vom 'Vermächtnis' seines Vaters, mehr aber auch nicht. Er verbrachte viel Zeit mit Flennerei, dem Schreiben eigener kleiner Stücke und dem täglichen Gang in die Stadt um Essen und anderes zu besorgen. Öfters ging er dabei in die Taverne um seine Probleme zu vergessen und gutes Essen zu genießen, was er auch heute noch tut. Eines Abends redete er einfach mal den Besitzer an, ob er nicht noch einen Koch brauchte. Dieser lehnte das Angebot freundlich ab, bot Mort jedoch eine Stelle als Kellner an, welcher natürlich einwilligte. Dabei kam ihm auch seine Ausbildung als Barde zugute, denn so verdiente er eine Zeit lang recht gut am Trinkgeld der ganzen Gäste.

Gerade eine weibliche Trinkerin fiel ihm dabei ins Auge, und er auch ihr mit seinem Lautenspiel. Schnell hatte die Frau Mort um den Finger gewickelt und verführt. Er konnte nicht ahnen, dass es sich bei der Fremden um die Tochter des Schatzmeisters am geldener Hof handelte, welche dafür bekannt war Männer zu benutzen. Mort kam die Liebschaft gerade recht, so alleine und verlassen wie er war. Natürlich waren alle Stammgäste seine Freunde, aber gerade sie war für ihn alles. Öfters trafen sie sich heimlich um sich auszutauschen und ihre falsche Liebe zu vertiefen, wovon niemand etwas mitbekam. Umso größer war Morts Verdruss dann eines Abends, als er sich gerade nach einer kleinen Kletterpartie durch ihr Fenster geschwungen hatte und die Hofwachen ihn begrüßten.

Mit Dieben wurde für gewöhnlich kurzer Prozess gemacht, jedoch wurde Mort durch das Einmischen der Tochter des Schmatzmeisters eine kleine Gnade gewährt. Mort war gerade erst 20 geworden, da musste er ein Jahr lang in der Kohlemine außerhalb von Geldern schuften. Gerade dieses Ereignis zeigte Mort, dass Menschen oftmals nicht das sind, was sie vorzugeben scheinen.

Ein Jahr war vergangen. Ein Jahr voll mit ekelhaftem Essen, harter Arbeit und wenig Tageslicht. Glücklich erblickte er am allerletzten Tag mal wieder das Licht der Sonne, das Herz voller Freude. Ein paar Fragen quälten ihn jedoch genau dann und dort. Wieso standen da Wachen neben einem Karren für Gefangene welcher mit solchen schon fast komplett vollgepackt war? Warum wurden ihm Fesseln angelegt? Das konnte nur eins bedeuten. Rhobar hatte angeordnet alle gefangenen Verbrecher in die Strafkolonie von Khorinis zu schicken um dort für den Krieg gegen die Orks magisches Erz zu fördern.

Der Rest ist Geschichte. Wer Mort kennt weiß wie er ist, wie ihm diese ganzen Verstümmelungen widerfahren sind und vor allem wie er in der Kolonie gelandet ist. Er ist recht gesprächig und erzählt gerne von seinem Leben wenn man ihn darüber fragt, also scheut euch nicht!




Das einzige Körpermerkmal das hervorsticht (neben den Narben welche sowieso jeder kuhle Charakter hat) ist der kleine Finger an der rechten Hand, der vor langer Zeit am ersten Gelenk abgehackt worden ist und sein gelähmtes Gesicht. Ich habe vor kurzem ein neues Gesicht bei Niklas angefragt und siehe da, hier ist es:

Spoiler Spoiler




Was Mort so spielt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Morty« (12. Januar 2018, 19:21)


Rhaegar

Bandit

Beiträge: 43

Nickname: Rhaegar - oder auch (lebende Leiche/Mumie)

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2

Donnerstag, 4. Januar 2018, 01:47

Geschichte ist gut geschrieben, fesselte mich auch teils während des Lesens.

Spoiler Spoiler


Diese Poweremotes... Rhaegar hat noch nie über Mort gesungen :cursing:

Zitat von »Cyriss«

Cyriss holt einen Pfeil hervor und kratzt sich die Stirn.

Morty

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3

Donnerstag, 4. Januar 2018, 02:15

Das Lied passt einfach so gut :love:

4

Donnerstag, 4. Januar 2018, 02:35

Also ich dachte das wäre Morts Geschichte

https://www.youtube.com/watch?v=B5zqNWmkzbc

Morty

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5

Donnerstag, 4. Januar 2018, 03:50

Das ist nur der wichtigste Teil seiner Geschichte in der Kolonie! :D

Yormund

Dr. med. Yormolch - schleschter Zeischner und Profikritisierer

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6

Sonntag, 7. Januar 2018, 08:07

Welch glücklicher Zufall, dass bei den ganzen Narben und der halben Gesichtslähmung nie ein Auge verloren ging, gerade bei dieser scheußlichen Narbe, die knapp über das eine Auge hinweg geht.

Die Geschichte ist trotzdem recht gut. Besser jedenfalls, als Einiges was man hier sonst so zu lesen bekommt.

Morty

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7

Sonntag, 7. Januar 2018, 17:59

Die ist nur Teil vom Headmesh. Freut mich, dass sie dir gefällt!

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