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1

Sonntag, 10. Dezember 2017, 10:51

Die Situation auf dem Festland

Liebe Community

Mit dem letzten Update (Diskussionsthread Scriptupdate 07.12.2017 - Außenwelt Teil II) wurde ein neues Element der Spielwelt dem SKO-Setting hinzugefügt: Das Festland.
Die ungeklärte Frage, wie es denn um den Krieg mit den Orks stehe, hat somit endlich eine Antwort gefunden. Auf der neuen Karte könnt ihr euch die aktuelle Situation anschauen und neue Charaktere dürfen dieses Wissen mit in die Kolonie bringen. Die Spielleitung hat sich zudem dazu entschieden kleine Stautsupdates zu den Ereignissen im Krieg zu schreiben und in diesem Thread zu veröffentlichen. Somit soll auch etwas Einigkeit darüber entstehen, wie es denn nun dazu kam, dass die grosse Bergestung Faring eingenommen werden konnte, usw. Ausserdem sollt ihr so auch Schritt für Schritt kleine Einblicke darüber erhalten, durch welche Faktoren der Krieg entschieden wird und wie das dahinterliegende Script funktioniert. Ausserdem wird die Spielleitung die Situation auf dem Festland auch als Hintergrund für die Kommunikation mit der Kolonie beachten. In der Vergangenheit gab es Briefaustausch sowohl von Seiten der AL-Führung aus, wie auch von Buddlern mit Personen auf dem Festland und in der Stadt Khorinis. Dies ist weiterhin möglich, um zusätzliche Informationen zu erhalten (etwa ob die böse Tante endlich von den Orks gefangen genommen wurde).

Die Situation auf dem Festland

In Varant herrscht das Chaos. Die myrtanischen Truppen und Stadthalter haben sowohl in der Wüste, wie auch in den Städten mit verschiedenen Überfällen und Angriffen zu kämpfen. Mit eiserner Hand wird zwar noch die Kontrolle über Varant gehalten, doch niemand weiss wer dieser unbekannte Gegner ist, der sich offenbar unsichtbar unter den Bewohnern der Wüste bewegt. Tavernentratsch zufolge sollen böse Mächte ihre Hand im Spiel haben und schwarze Magie ihr Unheil treiben. Der König liess verlauten, dass die Streitkräfte in Varant sich ganz auf dieses Problem konzentrieren sollen. Böse Zungen behaupten, dass sowieso keine Kapazität bestände, um Truppen zur Verstärkung ins MIttelland zu schicken.

Kaum jemand traut sich noch nach Nordmar. Überall patroullieren Orktrupps in grosser Zahl. Nur die der Jäger der Clans wissen sie zu umgehen und für die nötige Versorgung ihrer Sippe zu sorgen. Die Städte der Clans stehen noch und leisten zähen Widerstand gegen die Übermacht der Grünhäute. Immer wieder kommt es zu Geplänkel und kleinen Schlachten, doch es ist offensichtlich, dass die Nordmarer gegen Windmühlen kämpfen, während die Orks sich eigentlich auf das Mittelland konzentrieren.

Das Kriegsgeschehen

Ein Sieg, den niemand kommen sah...
Faring wurde von einem Angriff der Orks kalt erwischt. Es kam zu einer eribitterten Schlacht, doch ohne genügend Erzklingen unterlagen die königelichen Truppen und die Stadtmauern hielten der Streitmacht der Orks nicht stand. Die Menschen haben wacker gekämpft, mussten aber dennoch hohe Verluste beklagen. Nun pflastern Leichen die Straßen der Stadt und Blut fließt die Gassen hinab. Die Wenigen, die aus der Stadt flüchten konnten, sind ins Landesinnere gezogen. Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen, bis sich die Armee des Königs von dieser bitteren Niederlage erholt hat. Wo die Kunde hinkommt, macht sich Schrecken und Panik darüber breit, dass die Orks das Bollwerk der Menschen erobern konnten...
Bandit: "Warum liegt denn hier ein Fell rum?"
Schatten: "Warum hast denn einen Schal an?"
Bandit: "Ja, dann mal Waffen her."

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Zaras« (10. Dezember 2017, 10:58)


2

Sonntag, 17. Dezember 2017, 23:52

Während sich die Kunde über die schreckliche Niederlage bei Faring noch verbreitete, wurden Orkspäher bei den Wäldern von Silden entdeckt. Ein weiterer, etwas kleinerer Stosstrupp der Ungeheuer sollte über den Pass aus Nordmar in das Königreich einfallen.
"Bei Innos, ich sage dir, ich habe es mit eigenen Augen gesehen! Orkleichen im ganzen Wald verstreut. Gespickt mit Pfeilen..."
Aus unerfindlichen Gründen wurde der Vorstoss der Orks so verlangsamt, dass ein schwergerüsteter Trupp königlicher Soldaten die Grünhäute in Empfang nehmen konnte. Auch wenn die Erzklingen durch die Rüstungen der Ungeheuer schnitten, wie ein warmes Messer durch Butter, dauerte es mehrere Wochen bis die in den Wäldern verstreuten Orks zurückgeschlagen werden konnten.
Inzwischen soll eine Kompanie Paladine ihre Festung verlassen und sich auf den Weg nach Faring gemacht haben...
Bandit: "Warum liegt denn hier ein Fell rum?"
Schatten: "Warum hast denn einen Schal an?"
Bandit: "Ja, dann mal Waffen her."

3

Donnerstag, 21. Dezember 2017, 01:41

Der schwer gerüstete Trupp der Streiter des Lichts hatte kein leichtes Spiel mit den Orks. Ihre Erzklingen, die magischen Runen, ihre Entschlossenheit und nicht zuletzt der Umstand, dass die Festung Faring so gebaut ist, dass sie vor allem Feinde aus dem Norden und nicht aus dem Süden fernhalten soll, verschafften den Paladinen jedoch die entscheidenden Vorteile. Die frohe Kunden über ihren Sieg breitet sich in Windeseile aus und die Bewohner des Festlandes atmen beruhigt aus. Die Orks wurden wiedermal besiegt und vertrieben. Nur wer die Kämpfe des letzten Monats mit eigenen Augen gesehen hat, weiss zu welchem Preis.
Und niemand vermag zu sagen für wie lange...
Bandit: "Warum liegt denn hier ein Fell rum?"
Schatten: "Warum hast denn einen Schal an?"
Bandit: "Ja, dann mal Waffen her."

4

Montag, 25. Dezember 2017, 11:28

In der Taverne von Silden.
"In all den Jahren des Krieges habe ich sowas noch nie erlebt..." Serin lehnte sich in seinen Stuhl und schaute seinen Freund stumm und vielsagend in die Augen.
"Denkst du es hat etwas zu bedeuten?" Markus war angespannt. Serin war zwar auch nur ein Holzfäller, wie er einer war. Aber sein Freund verstand viel vom Krieg und von den Orks. All die Geschichte, die er immer erzählte... Einfach unfassbar.
"Natürlich hat es was zu bedeuten! Ich sage dir, wir stehen kurz vor dem Sieg!"
"Vor dem Sieg?" Markus' Augen waren geweitet.
"So einen kopflosen Angriff der Orks kann nur bedeuten, dass ihr König gestorben ist oder dass sich ihre Generäle streiten. Auf jeden Fall sind sie ohne Führung, das sagt mir mein Bauch!"
"Orks haben einen König?"
"Natürlich haben sie einen! Habe ich dir nie erzählt, wie ich mich damals in den Orkpalast geschlichen habe?"
Ein dumpfer Schlag unterbrach die beiden Freunde, als die Magd zwei hölzerne Humpen vor ihnen auf den Tisch knallte, sodass das Bier überschwappte.
"Ich schleich mich gleich in DEINEN Palast und erzähl deiner Frau, dass du wieder besoffen Märchengeschichten auftischst." Die Magd stemmte die Arme in die Hüfte und schaute Serin ernst an.
"Ich hab es mit eigenen Augen ge..."
"Jaja, erspar uns das."
Serin schloss seinen Mund und schaute eingeschüchtert zur massigen Kellnerin.
Die meisten Gäste hatten sich inzwischen der Szene zugwandt und brachen nun in Gelächter aus.
Nur zwei königliche Soldaten sassen in einer dunklen Ecke und lachten nicht mit. Sie waren mit dem letzten Tross gekommen und zur Verteidigung in Silden geblieben. In den letzten Wochen wurden erneut Orks gesichtet. Unkoordinierte und ziellose Angriffe wurden auf die Menschen gestartet, sodass die Orks mit Leichtigkeit von den Königlichen aufgerieben wurden. Die Verteidigung Sildens war ein Kinderspiel gewesen und niemand wusste was das zu bedeuten hatte. Von den Soldaten glaubten indes niemand an ein Ende des Krieges und schon gar nicht an einen Sieg...
Bandit: "Warum liegt denn hier ein Fell rum?"
Schatten: "Warum hast denn einen Schal an?"
Bandit: "Ja, dann mal Waffen her."

Der Beitrag von »Oldebarmanlecher« (Mittwoch, 27. Dezember 2017, 16:31) wurde aus folgendem Grund vom Benutzer »Zaras« gelöscht: Fragen bitte an mich per PM und nicht hier im Thread. (Dienstag, 2. Januar 2018, 16:02).

6

Dienstag, 2. Januar 2018, 16:09

Wieder waren Kriegstrommeln bei Faring zu hören, wieder stürmten die Horden der Orks gegen die Festungsmauern.
Doch dieses Mal waren die Menschen vorbereitet. Die Paladine hatten sich in der Festung niedergelassen und in den letzten Wochen die Reperaturen mit eiserner Hand vorangetrieben. Jeder Mann und jede Frau in den Diensten der Kirche und des Königs wurde mit Erzklingen ausgerüstet. Böse Zungen behaupten, das selbst das Kochgeschirr der königlichen Truppen inzwischen aus magischem Erz bestehen würden.
Nichtsdestotrotz war der Sturm der Orks gewaltig und schien kein Ende zu nehmen. Doch die Menschen bestanden mit eiserner Zähigkeit und ungebrochenem Wilen, sodass die Ungetümer sich schlussendlich zurückziehen mussten.
Bandit: "Warum liegt denn hier ein Fell rum?"
Schatten: "Warum hast denn einen Schal an?"
Bandit: "Ja, dann mal Waffen her."

7

Sonntag, 7. Januar 2018, 12:19

EIne Zeit des Friedens und der Ruhe ist in Myrtana eingetreten. Die Menschen können es kaum glauben und viele halten es nur für die Ruhe vor dem Sturm. Nur vereinzelt sind Orktrupps zu sehen, doch meistens können sie ohne weiteres vertrieben oder besiegt werden. Die Städte erholen sich von den vergangenen Angriffen und Plünderungen, die Wirtschaft wächst und das erste Mal seit Jahren, geht es den Menschen gut. Naja... wären da nicht all die anderen Probleme, die plötzlich wieder wichtig werden, wenn eine grosse Bedrohung verschwunden zu sein scheint und der Alltag wieder einzieht.
Nichtsdestoztotz werden immer noch Gefangene zur Verbrecherinsel geschickt, um sie in der Minenkolonie das magische Erz zu schürfen.
Bandit: "Warum liegt denn hier ein Fell rum?"
Schatten: "Warum hast denn einen Schal an?"
Bandit: "Ja, dann mal Waffen her."

8

Sonntag, 21. Januar 2018, 13:13

"Lass mich vorbei!"
Die beiden Orkkrieger mit den langen Hellebarden beäugten das Menschlein argwöhnisch, ehe sie in grunzendes Gelächter verfielen.
Die Faust des Menschen ballte sich um den Griff seiner Schwertes bis die Knöchel weiss hervorstachen. Seine beiden Begleiter hinter ihm legten ebenso ihre Hände ans Heft ihrer Waffen.
Die Orks waren davon nicht beeindruckt, falls sie es überhaupt bemerkt hatten.
"Wir haben einen Pakt! Lass mich rein, ich will sofort..."
Eine der Wachen hörte auf zu lachen und machte einen Schritt auf den Menschen zu. Die Situation spannte sich an, genauso wie die Muskeln der Menschen, bereit jeden Moment reagieren zu können. Der Ork beugte sich zu dem - für seine Art grossen und kräftigen, für einen Ork jedoch kleinen und schmächtigen - Krieger herunter und blies ihm den modrigen Gestank seiner Nüstern ins Gesicht.
"Morra, gehn."
Der Mensch hob den Kopf und schaute dem Ork entschlossen in die trüben Augen.
"Ich sage es nicht noch einmal, Schweine..."
"KROTOK!" - Der dumpfe Ruf des Kriegsherren donnerte von hinten aus dem Zelt gegen die beiden Parteien.
"Larok Lug Morra."
Die Wache schnaubte noch einmal eine Mischung als Schnaps und verfaultem Fleisch ins Gesicht des Menschen, dann machte er einen Schritt zurück und beide gaben mit ihren Hellebarden den Weg ins Zelt frei.
Der Mensch grinste und betrat, gefolgt von seinen Männern, das Zelt.
In einer Ecke stand eine Feuerschale und erhellte den Raum nur knapp. Der Heerführer sass auf einem mit Köpfen verzierten Thron. Sie waren noch frisch und diverses Getier machte sich an ihnen zu schaffen. Der Gestank war kaum auszuhalten. Überall waren Waffenständer mit mächtigen Orkäxten und vor dem Thron war ein einfacher Holztisch. Darauf lagen reichverzierte Kelche, Schatullen mit Edelsteinen und Gold und einige Menschenwaffen.
Die drei Deserteure schlugen sich auf die Brust, gingen für einen kurzen Moment vor dem Heerführer auf die Knie und standen gleich wieder auf.
"Montera ist Euer.", brach der Anführer das Schweigen.
"Du und deine Leute haben ihre Arbeit zu meiner Zufriedenheit erledigt, Morra. Nehmt eure Belohnung und verlasst meine Stadt..."
Der Anführer zögerte, atmete tief ein und wagte es seine Stimme nochmals zu erheben.
"Ich und meine Leute haben uns besprochen. Wir... wir hätten ein längerfristiges Bündnis im Sinn..."

Die Menschen hatten zu spät bemerkt, dass die scheinbar unkoordinierten Angriffe der Orks das Ziel hatten ihre Truppen weiter im Inland zu verstreuen, um... etwas zu suchen. Als die Hauptstreitkraft der Orks langsam aber stetig nach Silden marschierte, war jeder Widerstand zwecklos. Die verbliebenen königlichen Truppen wurden in Kürze niedergemetzelt. Wer fliehen konnte, floh und wer überlebte, wurde in Ketten gelegt. Doch niemand hatte damit gerechnet, dass das Heer nicht halt machte, sondern nahtlos nach Montera weitermarschierte.
Die Stadt war zwar kaum vorbereitet, doch ohne Belagerungswaffen, meinte man, würden die Orks die Mauern nicht so schnell überwinden können. Nur wenige flohen und viele fühlten sich in der Stadt, zumindest vorübergehend, sicher. Gotha würde in Kürze Verstärkung schicken.
Doch als sich in der Nacht ein Meer aus Fackeln vor der Stadt versammelte, grunzende Laute und Rasseln von Waffen zu einem gewaltigen Lärm anschwoll, durchbrach ein einziger, ohrenbetäubender Kriegsschrei den Krawall und es wurde still.
Einen Moment später öffnete sich aus unerklärbaren Gründen eines der Stadttore...


Bandit: "Warum liegt denn hier ein Fell rum?"
Schatten: "Warum hast denn einen Schal an?"
Bandit: "Ja, dann mal Waffen her."

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