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Casey

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Nickname: Der Stumme/Steini

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Montag, 8. Oktober 2018, 23:47

Die Geschichte eines Stummen.

Vorweg:
Die Geschichte ist an einigen Stellen etwas holprig. Ich bin kein Autor, doch ich wollte eine Geschichte erzählen.
Eine Geschichte, die so niemals jemand zu hören bekommen hat.
Und ich hoffe, ihr verzeiht mir einige Fehler.


Ich habe bei meinem Abschied geschrieben, dass ich die Geschichte schon seit Anfang des Resets "kannte" und ich schon fast fertig war. Gerade hab ich die letzten Zeilen geschrieben. Allerdings nicht überarbeitet.
Also sind einige Rechtschreibfehler, Gramatikalische unsaubere Sätze und Syntax Fehler vorhanden.
Auch Absätze sind teils etwas wild (weil in Word geschrieben und kopiert)

Ich hoffe aber trotzdem, dass der ein oder andere, vielleicht auch jemand, der "Steini" "den Stummen" kennen gelernt hat, an dieser Geschichte gefallen findet.

Viel Spaß beim lesen :D (17000 Zeichen lol)

Thorwald wuchs in einer bescheidenen
Familie auf.

Sie war keine der ständig flüchtenden
Familien und sein Vater arbeitete an einer Ausgrabungsstätte als
Aufseher. Ob für die Orks oder für die Menschen.

"Besser als ständig sein Zuhause
verlassen zu müssen" hatte seine Mutter immer gesagt, wenn
gerade mal wieder die Orks Montera übernahmen und Nahrung knapp
wurde.

Er selbst wurde oft schon als Junge dazu verdonnert, an
Ausgrabungen teil zu haben.


Auch wenn es meist die Orks waren, die
ihn dazu zwangen, waren auch die Königlichen Truppen nicht
unschuldig, wenn der Krieg einmal besonders schlecht stand.

Doch auch wenn die Führung sich alle
Jahre änderte, eins blieb gleich:


Seine beste Freundin Marietta, kurz
Marie. Sie war immer für ihn da. Schon als er ganz klein war,
brachte sie ihm belegte Brote und Wasser, manchmal sogar ein Glas
Milch an die Ausgrabungsstätten.

Das Leben unter einer sich konstant
verändernden Führungskaste war nicht leicht. Und die ständigen
Schlachten ließen viele hungrig.
Tatsächlich wurde Thorwald
mehrere male fündig, doch wurde ihm jedesmal sein Fund direkt
abgenommen und seine einzige Belohnung war eine extra Mahlzeit für
die Familie.




Die Freundschaft zwischen ihm und Marie
wurde über die Zeit nicht schwächer und entwickelte sich mit der
Zeit in eine bedingungslose Liebe. Doch mit knapp 16 Jahren wurde
sein Vater für den Krieg eingezogen und nur wenige Wochen später
erreichte ihn und seine Mutter die tragische Nachricht über seine
tödliche Verletzung, die er sich im Kampf um Trelis zugezogen hatte.
Er war nun der Versorger für sich und seine Mutter geworden und auch
Maries Eltern waren, als arme Bauern, kaum hilfreich.

Und obwohl Thorwald und Marie sich
schon mit 17 haben verloben wollen, war ihnen beiden klar, dass erst
eine Grundlage geschaffen werden musste.


All dies änderte
sich eines späten Abends, als Thorwald in einer recht alten und von
den Orks ausgeschöpft geglaubten Ausgrabungsstätten, mit Marie
durch die trümmer und Brocken wühlten.
Dort fand er ein altes
Pergament. Nicht, wie sonst, mit Abbildungen von Feuer oder
Bewegungen samt unleserlicher Formeln... sondern eine Karte.
Eine
Karte, auf die etwas eingezeichnet war. Und dort, wo ein großer
Kreis gemalt wurde, stand "Adanos Bibliothek". Sie sahen
sich nur an.

Die folgenden Tage besprachen die beiden ihren
Fund, doch gerieten sie nicht in Streit, sondern planten gemeinsam,
was sie tun sollten.

"Du und deine Eltern ernährt also
für drei Monat meine Mutter", fing Thorwald schließlich
zusammenfassend an. "und ich reise, unter dem Vorwand meinem
Vater die letzte Ehre zu erweisen, nach Trelis, und begleite den
nächsten Konvoi von Soldaten.
Von dort aus verdrücke ich mich
dann in die Wüste und folge der Karte."
"und wenn du
dort tatsächlich fündig wirst innerhalb der ersten Wochen und das
überlebst, verkaufst du deine Funde für Gutes Geld in Lago und
kehrst wieder zu uns zurück." fuhr sie fort.
"Und von
hieraus heuere ich einige Söldner an und kaufe mir ein paar Sklaven,
und werde an der Stelle eine Grabungsstätte aufmachen und euch den
gewinn zukommen lassen, bis ich einen Vertreter anheuern kann, der
das für mich übernimmt und ich endlich zu meiner Familie zurück
kehren kann.", beendete Thorwald lächelnd, während er
liebevoll ihre Hände in seine einschloss.




Und so
kam es, dass ein einfacher Buddler aus Montera los zog um seinen
Vater zu besuchen, nur um schon wenige Wochen später mit einem
großen Sack Gold zurück zu kehren, begleitet von zwei Leibwächtern,
die jedem böse Blicke zuwarfen, die ihm nach seiner Reise oder gar
nach dem Grund für sein Gold fragten.


"Es ist fantastisch!"
strahlte der nun noch dürrere und braun gebrannte Thorwald eines
Abends.

"Man braucht kaum den Spaten in
die Erde zu rammen und findet die wertvollsten Schätze.
Es ist
besser, als wir uns je hätten träumen können. Ich habe dort sogar
schon einen Leiter einstellen können, der die Suche überwacht und
habe einen festen Stand in Lago zum Artefaktverkauf eingerichtet.
Mich wundert, dass hier noch niemand von dem plötzlichen Auftauchen
so vieler Artefakte in Lago berichtet hat." berichtete er
freudestrahlend.
"Ich werde dort eigentlich nichtmal mehr
gebraucht! Wir können uns zur Ruhe setzen. In einem friedlichen
Gebiet. Wir können uns eine... nein zwei Hütten bauen! Groß genug
für uns und unsere Familien..."er stockte! "Nein... unsere
Familie." verbesserte er, als er aus einer Tasche einen goldenen
Aquamarinring zauberte und diesen vor ihr auf die Knie gehend
hinhielt.


"'Marietta Ingritstochter'
möchtest du meine Frau werden?"


Doch statt irgendetwas zu sagen, fiel
sie ihm nur um den Hals und küsste ihn wieder und wieder.

Die
nächsten Monate waren die glücklichsten in ihrem Leben. Sie
heuerten so viele Arbeiter an, dass das erste Haus am Rande eines
Trampelpfades etwas außerhalb von Adrea schon so gut wie fertig war,
als sie ihre Hochzeit hielten.


Wie sie schnell bemerkten, waren die
angeheurten Arbeiter nicht so geschult oder effektiv im finden von
Artefakten, so dass sie sich darauf einigten, das zweite Haus später
zu errichten und ihren Familien Häuser in Adea zu mieten.


Etwa neun Monate später war es soweit.
Marie gebar ein gesundes Kind. Und als väterliches Anrecht, einem
Jungen den Namen zu geben, taufte Thorwald ihn "Casey".




Und so strichen einige Jahre dahin. Thorwald hingegen ging seit dem
Tage regelmäßig alle paar Monate inspektionshalber seine
Ausgrabungsstätte besuchen und jedes mal wenn er zurück kam,
backten ihm seine Frau und seine Mutter in kooperation ein Festmahl,
um dass ihn selbst König Rhobar beneidet hätte. Casey hingegen
wuchs schnell heran zu einem Burschen, der nie in einer Grube hat
schuften müssen und wuchs zu einem gehorsamen und tapferen Jungen
heran.


So verstrich die Zeit, bis eines Tages,
bei einer Art Routineinspektion eine Krone gefunden wurde, die alle,
die jene aufsetzten, dazu verleitete, Adanos predigten zu halten

"Aber das Licht war eine
Qual für Beliar. Und alles, was Innos erschuf, wurde von Beliar
zerstört.



Adanos aber sah, dass so nichts sein konnte. Kein Licht
und keine Dunkelheit.


Und so stellte er sich zwischen seine Brüder, um ihren Streit
zu schlichten. Und es gelang ihm nicht.


Aber dort, wo Adanos stand, ward ein Ort, an dem Innos und
Beliar keine Macht hatten.


Und an diesem Ort waren Ordnung und Chaos zugleich. Und so
ward das Meer erschaffen.


Und das Meer gab das Land frei. Und es entstanden alle Wesen.
Bäume wie Tiere. Wölfe wie Schafe. Und zuletzt entstand der
Mensch.


Und Adanos gefiel, was entstanden war. Und er erfreute sich an
allen Wesen gleichermaßen. "




Selbst einfachste Buddler, fingen an, von Dingen zu sprechen, die
wohl nichteinmal Diener Adanos selbst von sich geben würden. Und so
nahm sich Thorwald, in dem Wissen eine ungeheuere Rarität in den
Händen zu halten, dieser an und nahm sich vor, diese auf dem
Artefaktmarkt von Montera selbst zu versteigern.


Doch
blieb dieser Fund nicht unbemerkt und so hatte er sich noch
nichteinmal vollständig für den Heimweg gekleidet, so klopfte es
an seiner Tür. Es war eine in einen Mantel gehüllte Gestalt.
Sie
erzählte ihm, dass sie vom König persönlich beaufragt wurde, ein
Auge über seine Grube zu behalten und dieses Artefakt sei genau
das, wonach er gesucht habe und hielt ihm eine seltsam bedruckte
Münze hin. "Eine Spezialanfertigung des Königs. Diese Münze
ist mehr Gold wert als der Gesamte Königspalast in einem Jahr
verdient! Noch dazu ermöglicht sie euch, zum König persönlich
vorgelassen zu werden, solltet ihr dies wünschen!"

Doch
Thorwald wandte sich nur Wortlos ab.
Für wie dumm hielt dieser
Typ ihn eigentlich, dass er denkt, ihn mit einer falschen Münze ab
zu speisen.
Und so verließ er, ohne der ihm nachschreienden
Figur noch einen Blick zuwarf, mit seiner Eskorte die Wüste.

Doch
kaum waren sie über die Grenzen Myrtanas getreten, kamen ihnen
mehrere Kamele, mit allerhand Waren entgegen. Auch wenn er ihren
Händler nicht kannte, so machte seine Karawane aus Kamelen und
Kriegern einen ordentlichen Eindruck.

"Seid gegrüßt oh
Wanderer der Steppe" sprach ihn der Händler freundlich, aber
mit stark Varrantischem Akzent an. "Ich bin Gonzales. Reichster
Händler in Mora Sul! Und ihr...", fuhr er fort, während er
seinen Wachen mit einer wegscheuchenden Bewegung klar machte, sich
zu verziehen, "... müsst der Mann sein den ich suche. Ich habe
viel von euch gehört, oh Mann der aus dem Sand sein Gold siebte.
Ich war beeindruckt von den Erzählungen, die man mir überbrachte
und wollte euch persönlich kennen lernen. Sehr dies als eine Ehre,
Sohn der Artefakte. Nich jeder bekommt diese Ehre zugesprochen.".
Gonzales sprach, ohne Thorwald auch nur einmal zu Wort kommen zu
lassen weiter: "Und nun, hörte ich, dass ihr etwas gefunden
habt. Etwas, außergewöhnliches. Und ich wäre geneigt, euch diese
Ware ab zu kaufen... mitsamt eurer Grabungsstätte. Ich möchte es
nur einmal sehen."
Und obwohl er zögerte, spürte Thorwald,
dass dies vielleicht die beste Gelegenheit war, sich von der Pflicht
der Ausgrabungsstätte zu befreien und holte die Krone aus seinem
Umhang.
"Prächtig! Prächtig!", verkündete der
Händler laut, nachdem er die Krone für wenige Momente
betrachtete.
"Ich wäre gewillt, euch für die Krone 150000
Goldstücke zu bieten. Und nocheinmal 80000 für die Grabungsstätte
samt Arbeiter."
Dies war ein Angebot, dass er unmöglich
ausschlagen konnte. 230000 Gold. Das war mehr als das zehnfache, das
die Grube je abgeworfen hatte. Und mit 20000 Gold als Anzahlung im
Schritt ruhend, kehrte er zu seiner Familie zurück.

Es war
schon spät in der Nacht, als er mit seinen zwei Leibwachen zu dem
Feuerschein belichteten Haus zurück kamen.
Schwisch!
Schwisch!
Nur zweimal hörte er dieses Geräusch, gefolgt von
einem lauten PLUMP! Als die Leichen seiner Leibwache von den Rücken
ihrer Pferde fielen.
Instinktiv drehte er das Pferd herum und
wollte ihm schon die sporen geben, als eine laute Stimme in die
Nacht rief:
"Wenn du deine Familie je wieder lebend sehen
willst, spielst du jetzt keinen Feigling und kommst hierher!"






Schaudernd vor Angst, was ihn in der Hütte erwartete, stieg er von
seinem Pferd ab und trat in die Hütte.
Er hatte noch nichteinmal einen Fuß in das Haus gesetzt, da bekam
er auch schon ein Messer an die Kehle gedrückt, wurde gefesselt und
auf den Boden geworfen und sein Kopf prallte hart die Wand und er
verlor für kurze Zeit das Bewusstsein.
Was er dann sah, schnürte
ihm mehr die Kehle mehr zu, als jedes Messer dies und jenseits von
Myrtana es je hätten können.
Seine Frau, seine Mutter und sein
Kind waren von getrocknetem Blut gezeichnet an drei Kreuze gebunden
und sahen ihn mit Angsterfüllten, aufgerissenen Augen an.

Sein Kopf noch immer dröhnend von dem harten Aufprall, wurde er auf
die Knie gezerrt und eine laute, hallende Stimme ertönte. Doch er
verstand nicht. Das einzige was er sah, war eine Peitsche, die einer
der Soldaten ihm gestikulierend zeigte und dann mit geübter Hand in
dem kleinen Raum in die Richtung der drei Kreuze schwang.



Sein Gehör und seine Sehkraft fanden erst nach dem dritten
Peitschenhieb wieder zu ihm zurück und er sah die nun voller
entsetzen, wie dem kleinen Casey das Blut aus einer langgezogenen
Platzwunde unter dem Auge die Wange herunterlief.
"Aufhören
ihr Mistkerle!!!" platzte es aus ihm heraus. "Lasst meine
Familie gehen, wenn ihr mich wollt!"

"Dich? Was
wollen wir denn mit einem Häufchen Elend wie dir? Wir haben dir
schon gesagt was wir wollen! DAS ARTEFAKT!" der Hauptmann
schien nun seine Fassung zu verlieren.
"Wie kann man nur so Töricht sein und die Münze des Königs
verwehren!"
"Ich wusste nicht..." Thorwalds ausruf
wurde von dem nun brüllenden Hauptmann untergraben.
"Wenn
du deine Familie liebst, gib uns das Artefakt! Wir wissen, das du es
bei dir hast!"
"Ich habe es nichtm-..." erwiderte
er, eine Träne unterdrückend, doch auch diesesmal wurde seine
Antwort niedergeschmettert.
"LÜGE!!!" schrie der
Hauptmann, nun selbst zur Peitsche greifend und schwang diese wild
und ohne Rücksicht im Raum umher, bis er sich scheinbar selbst
erwischte und mit wutentbranntem Blick zu Thorwald sah.
Nun
wurde alles um ihn herum schwarz und er verlor das
Bewusstsein.


Als er erwachte, spürte er das Gras unter
seinen Händen hinweggleiten, während er langsam zur Besinnung kam.
Es war noch immer Nacht, soviel wusste er.

"FAMILIE!"
schallte es in seinem Bewusstsein. Und mit wackligem Blick sah er
sich um.
Sein Haus stand in Flammen! Und es entfernte sich von
ihm.
Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er an ein Seil gefesselt
war, welches von zwei Soldaten auf Pferden gezogen wurde.

"Pahah!
Er ist wach!" gröhlte der eine.
"Ha! Jau. Der wird
sich noch wünschen ewig zu schlafen, wenn wir ihn in den Kerkern
von Vengard 'behandeln'!"

In diesem Moment überkam
Thorwald eine innere Kraft, die er selbst nie hätte von sich
vermuten können und packte die Seile, zog sich hoch und rammte die
Hacken in den Boden, während er gleichzeitig an beiden Seilen
zog.
Die beiden Soldaten, von der plötzlichen auflehnung des
halbtoten überrumpelt, fielen von ihren Pferden herab und prallten
mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden auf.
Dieser kurze
Moment genügte dem nun nach vorne hiefenden Thorwald, das Schwert
des linken Soldaten aus seiner Scheide zu reißen, während dieser
noch betäubt auf dem Boden lag und stach ihm mit einer kruden
Bewegung in den Hals.
Der zweite Soldat war noch etwas benommen,
konnte sich jedoch aufrappeln, doch auch er war nicht schnell genug,
dem Zornentbrannten Bewegungen eines Mannes zu widerstehen, der
seine Familie beschützen will. Und wenige Schwerthiebe später lag
auch dieser beweglos und rot getränkt auf dem Boden.


Nachdem
Thorwald die Fesseln mit dem Schwert durchtrennt hatte, sprintete
dieser zurück zu seinem Haus. Schreie hörte er nicht.
Er war
noch etwa 10 Meter von seinem Haus entfernt, als ein gewaltiges
Knacken zu hören war und einer der Querbalken nachgab und in das
innere des Hauses sackte.
"NEIN!" er rannte noch
schneller. Und ohne auch nur kurz zu überlegen, rammte er die
brennende Vordertür ein.
Qualm stieg ihm in die Nase und seine
Augen begannen leicht zu Tränen.
Der brennende und qualmende
Querbalken versperrte die Sicht in den hinteren Teil des Raumes, wo
zuvor noch seine Familie an den Kreuzen hingen.

Mit einem
entschlossenen Blick packte er den Querbalken mit seiner rechten
Hand, welchezusammenzuckte, als sie mit dem heißen Holz in
berührung kam. Er stemmte sich mit aller Kraft gegen den Balken und
für einen kurzen Moment sah er sie. Alle
drei.













Stundenlang
schrie er in die Nacht hinein. Kniend vor seinem Haus kauernd.
Die
Schmerzen um seinen Verlust erfüllte die sternenklare Nacht.

Er
schrie und weinte. Der Anblick der brennenden Leiber vor dem inneren
Auge lies ihn nicht los.
Und selbst als am Morgen seine Stimme
schon heiser war, hörte er nicht auf zu schreien.
Auch als gen
Mittag eine weitere Patroullie des Königs ihn auflies und nach
Varant brachte, hörte er nicht auf zu schreien. Der Knebel in
seinem Mund lies die Ohren der Menschen um ihn herum entspannen,
doch er Schrie weiter.
Doch in der Nacht des Folgetages, wurde es
still im Kerker von Vengard.
Ihm wurde ein unglaublich starker
Schlaftrunk eingeflößt. Und so schlief er.










Ohrfeigen,
verwackelte Silhouetten, dann ein Fall. Kühles nass umgab ihn.
Was
war geschehen? Er öffnete die Augen und das Wasser lies ihn
blinzeln.
Mit einigen Instinktiven Bewegungen kam er röchelnd an
Land.

Wo war er? Wie war er hierher gekommen?
Und was noch
viel wichtiger war: WER war er?
Etwas verzweifelt rief er um
hilfe:
"..."
"..."

Nichts. Konnte
er nicht sprechen? Woher wusste er dann, wie man spricht?
Und
was hat es eigentlich mit diesem Weg hier auf sich?

...


Und
so, begann die Reise eines Stummen, der im Minental umherging, ohne
zu wissen, wer oder wo er war. Er wusste nur eines:

Er würde
bestimmt viel Spaß haben.

Langnase

"Oh noes!"

Beiträge: 1 032

Nickname: Who noes?

Serverbeitritt: 30. Januar 2015

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2

Dienstag, 9. Oktober 2018, 07:41

Hallo Casey,

ich dachte, ich lasse dir mal ein Feedback hier. ^_^
Also ich finde die Geschichte durchaus fesselnd und gut durchdacht.
Anfangs ist man ein wenig stutzig und fragt sich "Warum fängt er denn jetzt bei den Eltern seines Charakters an, da heißt ja gar Niemand 'Casey'!". Aber diesen Umstand habe ich für meinen Teil doch recht lieb gewonnen.
Man fiebert aufjedenfall mit dem Protagonisten mit und freut sich auch für ihn, wenn er sein gestecktes Ziel (Ausgrabungsstätte und Unabhängigkeit) erreicht.
Dann liefert einem diese "verhüllte Gestalt" mit der Münze auch einen gewissen Moment, in dem man sich fragt "Was hätte ich getan?" oder "Ist es bekannt, dass solche Münze existieren?".
Und auch das Vorkommen von Gonzales finde ich klasse und die Art der Varanter zu sprechen, hast du auch echt gut eingefangen.
Hier und da die kleineren Rechtschreibfehler fallen einem zwar auf, stören aber glücklicherweise den Lesefluss in keinster Weise.

Zusammenfassend, eine klasse Geschichte bei der man mitfiebert und ihm innerlich beinahe Glück wünscht.
Uuuunnnnd... Es ist mal was Anderes, die korrupte Seite des Reiches zu sehen, statt immer nur die "Gerechte"!



Beste Grüße,

Langnase

Jara

Schatten

Beiträge: 31

Nickname: Jara |Lenny|

Serverbeitritt: 6. Dezember 2017

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3

Dienstag, 9. Oktober 2018, 09:50

Ich hatte dir damals “privat” meine Meinung schon geschrieben. Aber auch hier nochmal, ich finds wirklich schade das er nicht mehr da ist :|
Du hast mal was anderes gemacht, als einen dieser 0815 chars, schade das es zu schwierig wurde. Trotzdem hast du das gut gemacht und das RP mit dir was wirklich lustig ^_^
In the eyes of a saint I’m a stranger, we’re all trying to find a way :love:

Casey

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Beiträge: 136

Nickname: Der Stumme/Steini

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4

Dienstag, 9. Oktober 2018, 10:00

Danke dir für das Feedback :)
Freut mich, dass es jemandem gefallen hat :D



Da ich wohl nie dazu kommen werde, ein Tagebuch aus Thorwalds "Gedanken" zu schreiben:
Ich hab ihn Casey genannt, weil er (hätte ich noch weiter gespielt und er hätte wieder anfangen können zu sprechen, durch entweder extrem starkes Kraut oder Magie) , anfangs nur "Casey!" Hätte stammeln sollen...

Aber immerhin wusste ich immer, wenn mich wer "Casey" nannte, dass die Person mich definitiv NICHT kennt :D War auch lustig :D


@Jara:
es wurde nicht zu schwierig :D (also schon... aber das war nicht der grund zum aufhören :D)
ich spiele aber solche Spiele entweder ganz oder garnicht :D meine H nach zwei drei wochen müssen bestimmt top 5 gewesen sein :D
Und danach hatte ich immer wieder Termine, und dann die Lust aufgrund der langen Pause verloren :D

Er lebt ja noch. Aber wahrscheinlich wird er nicht als Stummer wiederkehren... aber das wird wohl nur die Zeit zeigen :D

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