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  • Nocturan

    Wassermagier

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Über mich

  • Grundsatz eines guten Rollenspielers


    Sein eigenes Roleplay immer verbessern zu wollen, sollte das Bestreben eines jeden Spielers sein. Jeder war einmal neu und wir alle mussten es lernen. Regt euch nicht auf, wenn die anderen schneller aufsteigen, schneller an ihre Hosen gekommen sind oder schlicht "den einfachen Weg" genommen haben. Es ist euer Spiel und ihr solltet es so genießen, wie ihr euch darin wohl fühlt. Lasst euch nicht von anderen Spielern den Spaß nehmen, den ihr euch nur selber aufbauen könnt. Schafft euch selber ein Umfeld, indem ihr Freude und Unterhaltung gleichermaßen findet und legt die Eifersucht ab. Versteht, dass es beim Roleplay nicht darum geht sich ausschließlich Freunde zu schaffen, sondern auch Fehden und Feindschaften dazu gehören. Und es wird nicht besser wenn man aufsteigt. Die Probleme, die euch nun zu schaffen machen, seien es der Hunger, das fehlende Erz oder gar Banalitäten wie ein zu kleines Schwert am Gurt, überlegt euch gut, ob es diese Dinge wirklich wert sind eure Zeit und Freude einzig darauf zu versteifen. Fragt euch selber, ob ihr den Spielspaß nur erlangen könnt, wenn ihr Besitztümer anhäufen und euch mit Waffen und Rüstungen schmücken könnt. Ist es das wert sich wegen ein paar virtuellen Gegenständen zu ärgern? Sobald ihr die richtige Antwort darauf gefunden habt, werdet ihr hoffentlich verstehen, dass es kein Problem ist eine Woche Buddler zu sein, oder einen Monat, oder ein Jahr. Jemand, der seinen Spaß nur daraus zieht sich stärker und überlegen gegenüber anderen Spielern zu fühlen, der sollte sich ein anderes Umfeld suchen. Wir spielen hier miteinander und höchstens im Rp gegeneinander. Überlegt euch stets wie ihr das Spiel mit eurer Figur dazu nutzen könnt auch das Erlebnis der anderen Spieler bereichern zu können. Das muss kein Event sein, dafür müssen die Leute nicht mit Aufgaben zugequatscht werden, nein. Das einzige was sie müssen ist das Roleplay genießen können. Denn nur so kann jeder Freude an dem empfinden, was er tut: Er spielt eine Rolle aus.


    Gesammelte Weisheiten


    -Die schwere Hose deines Gegners hindert dich als Hosenlosen nicht daran ihm ins Gesicht zu schlagen.

    -Kohle wird stets als "Portion" oder als "Hand voll Kohle" ausgespielt. Auf einem Grillfeuer schmiedet man keine Weltenteiler.

    -Die magische Heilung ist dafür da zu kompliziertes Heiler-Rp zu vereinfachen oder gar erst zu ermöglichen. Sie ist nicht dazu da das Roleplay von Heilern und Ersthelfern zu zerstören.

    -Dein Charakter MUSS einen Schlafplatz haben, der auch nutzbar ist.

    -Eine dicke Waffe zusammen mit nur sehr leichter Kleidung ist nur in wenigen Fällen akzeptabel.

    -Dinge können einen anderen Wert haben, als er im laufenden Rollenspiel ausgespielt wird. Überlege dir was wirklich selten und wertvoll ist und was nicht.

    -Nur weil etwas in der Engine nicht sichtbar ist, kann es dennoch vorhanden sein. Wir spielen hier ein Rollenspiel auf Basis einen Computerspiels aus dem Jahre 2002.


    -Ein Heiltrank fördert die natürliche Heilung. Ein Körper ist aber an diesen unnatürlichen Schub nicht gewohnt und wird bei entsprechenden Wunden Missbildungen und Geschwüre bilden, wenn die Wunde nicht von einem Heiler entsprechend behandelt worden ist. Ein Heiltrank alleine ist also keine abgeschlossene Behandlung einer Verletzung.


    -Figuren können Erkranken. Im Rollenspiel ist es uns auch möglich Krankheiten zu bespielen, die es gar nicht gibt. (z.B. Manasucht)


    -Die Welt ist gefährlich und voller Monster, welche an die Größe eines Menschen herankommen oder ihne sogar übertreffen. Überlege dir gut, ob es zu deiner Figur passt alleine zwischen den halbwegs sicheren Lagern unterwegs zu sein, selbst wenn die Engine dir es erlaubt.


    -Crafting-Rezepte bedeuten nicht gleich, dass ein Gegenstand nicht auch aus anderen oder weiteren Ressourcen bestehen kann. (z.B. Fackeln bestehen nicht aus Holz und Feuerstein, wie es das Craftingrezept vermuten ließe)



    Leitfaden für schlechtes Verletzten-Rp von Dr. Yormolch


    Zitat von »Tarnmund Geheimfaust«


    Hallo Kinder!

    Ich wollte euch mal in ein paar Punkten und mit Hilfe von ein paar Beispielen beibringen, wie man ganz duftes Patienten-RP macht, oder eben nicht:

    1. Oh wie innovativ, er spuckt Blut!

    Am Beispiel des "Royce von Baum" hier ein Patient, der es mit Kreativität etwas zu weit treibt.

    In epischster Hollywoodmanier wird hier nach einem schweren Treffer auf die Brust Blut gespuckt, ja fast über dem Bett ausgegossen.
    Was unser eifrig emotender Patient nicht ahnt: Das muss ja auch eine Ursache haben!
    Diese wären wie folgt:
    a) er hat sich auf die Zunge/Lippe gebissen und ist einfach extrem unfähig
    b) der Schlag auf den Torso hat ihm nicht nur Rippen gebrochen, NEIN, er hat auch noch seine Lunge/seinen Magen derart stark verletzt, dass diese nun schwer bluten, und der Patient eben jenes Blut aus seinen inneren Organen erbricht
    c) offene Tuberculose
    d) durch extreme Erkältung oder Bulemie aufgerauter oder anderweitig verletzter Hals, der innerlich reißt und Blut austreten lässt
    e) gebirt einen Alienfötus aus seinem Magen

    Sollte irgend eine andere Antwort als a) zutreffen, dürfen wir davon ausgehen, dass unser Patient qualvoll stirbt. Herzlichen Glückwunsch!

    1.1 Der Anatomieexperte

    Hier der Musteremoter "Kolle der Hammel", dem ein Pfeil durch seinen Waffenrock und das Kettenhemd, in den Bauch geschossen wurde.
    Man sollte meinen, hier liege nun eine Verletzung, von Darm, magen oder Leber vor, doch HALT! Der Pfeil ist im extrem dicken Bauchfleisch des Patienten stecken geblieben.

    Zur Information, für all jene, die eben solche Verletzungen ausspielen wollen, empfehle ich folgendes hochinformatives Video: Anatomie für Reingefallene

    2. Die Betäubung wirkt einfach nicht

    Ein Patient mit gebrochener Hand, hier im Folgenden als "Akkutus Hosenlosus" bezeichnet, wird in das "Wächter Yormund Hospiz" eingeliefert. Dort wird sofort eine lokale Betäubung seiner Hand vorgenommen, welche er durch ein schmerzfreies Schlagen mit der gebrochenen Hand an die Bettkante, sogleich unter Beweis stellt. Der anwesende Arzt, beginnt nun mit der Operation der Hand. Schon beim Einrenken, des ersten Fingers folgt von Akkutus Hosenlosus der Emote /shout: AAAAAAAAAARGH!!!
    Zu seinem Leidwesen, hat die betäubung anscheinend nur 2 Minuten angehalten. Welch ein Pech aber auch!

    Ähnliche Fälle und Emotes sind kurz nach den Sätzen "das wird jetzt ein bisschen wehtun" oder "ich muss hier schneiden" zu erleben.

    Merkwürdigerweise, treten solche Schreikrämpfe vermehrt bei Personen auf, die ansonsten immun gegen die meisten Schmerzeinwirkungen sind, wie etwa verprügelt zu werden.

    3. Oh Gott der Kopf ist ab

    Vor langer Zeit, ja fast Jahre ist es schon her, fand der Arzt Prof. Dr. med. Yormolch einen Luchs mit bandagiertem Kopf in seinem Lazarett. Als er den Verband entfernte, entdeckte er zu seiner Überraschung eine gespaltene Schädeldecke. Noch viel überraschende für ihn war die beim Luchs ausbleibende Meningitis (Hirnhautentzündung), nachdem er wohl mehrere Tage, mit dieser von einer Banditenaxt verursachten Wunde, unbehandelt im Lazarett lag.

    Es ist jedem Patienten zu raten, zu den Risiken und Nebenwirkungen von eingenommen Verletzungen stets einen Arzt oder Apotheker zu befragen.

    4. Asterix Zaubertrank

    Oftmals ist es zu erleben, dass Patienten aus den verschiedensten Schichten, Kulturen und Altersgruppen eine Metabolismusanomalie aufweisen, die dafür sorgt, dass sie kurz nach Einnahme, von Medikamenten, die sie nur vor dem Sterben bewahren würden, plötzlich übermenschliche regenerative Fähigkeiten aufweisen.

    Dieses Phänomen bereiten Ärzten allerorts Kopfzerbrechen, denn sie selbst finden keinen Weg, solchen Nutzen aus ihren eigenen Medikamenten zu ziehen. Alles was man herausfinden konnte, ist dass sich das Gen, leider Gottes auch auf das Verdauungssystem auswirkt, so dass die Fekalien statt au dem After aus dem Mund herauskommen und die betroffenen Personen dadurch unfähig werden einen klaren Satz zu formulieren. (in Fachkreisen auch als "Nur Scheiße labern" bezeichnet)

    5. der Naturheilkundler

    Ich denke um dieses Beispiel zu beschreiben, reicht ein einziger Emote:

    /me nimmt sich eine Hand voll Waldbeeren und Seraphis"BEEREN", yerkaut sie im Mund zu einem Brei und spuckt sie sich in seine Fleischwunde. Diese beginnt sofort sich zu schließen.

    5.1 Ich weiß was ich tue, ich bin Doktor

    Prof. Prof. Dr. Dr. med. Runenzwirbler entwarf einst eine außerordentlich sichere Methode, um dafür zu sorgen, dass man Gliedmaßen amputieren muss. Als ein Patient mit einer von einem Minecrawlerwarrior zerfleischen Schulter zu ihm kam, nutzte er einfach ein heißes Eisen, um die komplette Schulter auszubrennen. Mit einer auf diese Weise verkohlten Fleischmasse am Körper, hätte alsbald eine Blutvergiftung eingesetzt und der Arm wäre abgestorben. Leider konnte dieser Verlauf nicht beobachtet werden, da ein Magier des Feuers und ein anderer Heiler das Experiment abbrachen, indem sie die Schulter erneut behandelten.



    Nocturan Silvar





    Bio:
    Alter: 34 Jahre
    Größe: 183 cm
    Augenfarbe: blau
    Haarfarbe: dunkles Blond
    Haarlänge: etwas länger, am Hinterkopf bis in den Nacken reichend
    Haarart: struppig/lockig, eine gewisse Glätte kommt nur durch die Haarlänge zu Stande
    Bart: Vollbart, ebenso dunkelblond
    Körperbau: für einen Magier recht kräftig, was jedoch die Robe verhüllt
    Auffälligkeit: trägt IMMER einen Handschuh an der linken Hand, die rechte Hand ist frei


    Trägt sonst noch bei sich bei sich:
    -lederne Umhängetasche (von linker Schulter auf rechte Hüfte herab), aus der stets zwei Werkzeugstiele herausragen
    -der Gurt der Umhängetasche besitzt am Rücken noch zwei weitere Schlaufen für einen Stab
    -stets sein super scharfes, für den Kampf jedoch weitestgehend ungeeignetes Messer
    -lederne Stiefel
    -eine lederne Halterung für bis zu zwei kleine Flaschen am Gurt (linke Hüftseite)




    Yigdar Weißhauer




    Kurzbeschreibung


    -lange, schwarze Haare, die ihm bis ins Gesicht hängen
    -zotteliger Bart, welcher ungepflegt wirkt
    -wechselnd mit einer zu großen Buddlerhose oder einer Wirtsschürze zu sehen
    -an einem frasigem Ledergurt eine Axt auf dem Rücken


    In der Kolonie


    Ich wurde in die Kolonie geworfen,
    im See ich fast ersoffen,
    die Seele bereits Beliar versprochen,
    hörte ich mein Herz doch weiter pochen.

    Im Alten bin ich gestrandet,
    beim Grog, wo bin ich hier gelandet!
    Hier stinks, wie ich fand'
    "Ab in die Mine und zwar geland!"

    Ich traf in der Kneipe auf Brom,
    ein kleiner Mann, gar ein Gnom,
    doch dieser hegte großen Hohn,
    gegen den Wirt der Kneipe, den Hurensohn.

    Er übernahm seine Arbeit,
    fragte, ob ich zum helfen bereit,
    mich hinterfragend nach meiner Fähigkeit,
    gab er mir die große Wirtsfreiheit.

    Dem Pöbel gab ich zu fressen,
    doch konnte ich nie vergessen,
    wie Brom stets mahnend meinte,
    zu den Kunden nett oder du hast Feinde.

    So lächelte ich jeden an,
    so breit ich meine Wangen heben kann.
    Doch konnte ich nie ganz,
    lachen mit so schönem Glanz.

    Brom, der Hund, der mich beschäftigt,
    wurd' rausgeworfen, was mich bekräftigt,
    ihm zu folgen in das neue Lager,
    das Land hier wurd' ja immer karger.

    Dort angekommen find ich ihn nicht,
    die ganzen Leute scheinen mir nicht ganz dicht,
    so schiebe ich hier meine Schicht,
    auf dem Reisfeld, du Arschgesicht!

    Endlich in der Mine angekommen,
    werd' ich gleich bei Seite genommen.
    Ein Sumpfkrautjunkie bittet mich,
    nach Stängeln, er bedanke sich.

    Ruprecht der Name vom Raucher,
    ein schmuddeliger Schürfer, nicht sauber,
    Und so gerne er die Stängel qualtme,
    so sehr es seine Seele zermalmte.

    Ich zog los um ihn Kraut zu besorgen,
    wollte er sich anschließend auch um mich sorgen,
    den Sumpfler schnell auserkoren,
    hab ich mir was von seinem Kraut geborgen.

    So hatt' ich nun zwei Freunde,
    die schwere Butze mich bald säumte,
    und so sehr ich davon träumte,
    in der Kneipe ich keinen Fuß fand - scheiße.

    Also lebte ich so weiter,
    kletterte nicht höher auf die Leiter.
    Ich schob die ruhige Kugel,
    ab und an rollte schon der Rubel.

    Das Erz wir bald sicher hatten,
    hätt' ich nie gehabt als Schatten!
    Und so konnte ich mit Lachen,
    über meine Zukunft wachen.

    HAR HAR HAR!

    Nach der Kolonie


    Von all den Zuspitzungen des Ausbruchsplans hatte der einfache Mann kaum etwas mitbekommen. Erst als die Barriere nach den Kämpfen mit dem Orkschamanen zu schwächeln schien, wurde auch er aufmerksam. Doch es sollte nicht genug sein. Er wachte eines Morgens in seiner Hütte auf und schaute verwundert drein, als das Lager förmlich von nur noch einer Hand voll Seelen besetzt war. Sich unsicher, was es damit auf sich hatte, blieb er einfach im Lager und wartete. Das dies sein entscheidender Fehler sein sollte, wurde ihm selbst erst dann bewusst, als er die Barriere vor seinen eigenen Augen fallen sah. Sie war auf einmal einfach weg. So sehr er sich auch eilte, sollte er die nicht schnell genug in die Berge kommen, die sonst von der magischen Barriere unerreichbar waren. Genau so wie er sie fallen sehen konnte, musste er mit ansehen, wie sie sich langsam wieder aufbaute und ihn weiterhin gefangen hielt. Ihm wurde schnell klar, dass ein Großteil der Kolonie wohl entkommen war und er verfiel in tiefen Frust. Er lebte noch ein paar Tage mit den wenigen Verbliebenden und machte großen Gebrach von seinen Kraut- und Alkoholvorräten. Als seine Vorräte jedoch erschöpft waren, nahm er sich wenige Tage nach dem Bruch der Barriere und ohne Hoffnung auf eine erneute Möglichkeit der ewigen Knechtschaft zu entkommen, das Leben.




    Gottfried Bragaram




    Danke an den Künstler ;)

    Die ungleichen Brüder Gottfried und Viktor






    Mein Block



    Mein Lager, mein Ring, mein Viertel, mein Lagerhaus,
    meine Hütte, meine Kapelle, mein Block, mein Block!



    Tagebuch nach der Brechung der Barriere


    (passende Untermalung)


    3 Tage nach der Öffnung der Barriere


    Ich bin immer noch ungläubig, dass es tatsächlich möglich war die Barriere zu überwinden. Für mich war sie ein gerechter Strafort für alle Verbrecher des Reiches, in welchem sie eine letzte Chance bekommen sollten ihre Sünden rein zu waschen, bevor sie sich auf den Weg in das Totenreich machen. Ebenso abstrus war der plötzliche Zusammenhalt der Bewohner. Haben sich die Lager in den Wochen zuvor noch bis auf den Tod gehasst, verließen sie wie Hand in Hand gemeinsam die Kolonie. Mich würde brennend interessieren, was nun aus all den Menschen wird. Oh, diese armen Bewohner dieser Insel. Welch Grausamkeiten werden sie nun durchstehen müssen, wenn all diese verurteilten Verbrecher das Land stürmen. Für sie werde ich beten, genau so wie für die armen Menschen auf dem Festland des Reiches. Wir sind nicht in der Lager alleine den Erzaustausch aufrecht zu erhalten. Der König wird vorerst ohne neues Erz auskommen müssen. Möge der Lichtbringer ihnen beistehen!

    Die Wassermagier, welche die Barriere brechen konnten und somit in ihrem engstirnigem Treiben nach Freiheit das Leben von so vieler unschuldiger Menschen in größte Gefahr bringen, sie mögen verflucht sein! Man hätte sie an ihrem Vorhaben hindern müssen, aber das hätte mit Sicherheit für die Auslöschung des Ordens gesorgt. Daran zu denken, dass ich mich fast bei ihnen für die Überlassung der magischen Artefaktsteine bedankt hätte ... brrr! Es stellte sich heraus, dass sie nach der Benutzung zu beinahe wertlosem Gestein verwandelt wurden. Eine weitere Untersuchung, sowie die Möglichkeit auf eine erneute Brechung der Barriere sind somit nicht weiter zu verfolgen. Aber davon lassen wir uns nicht abschrecken. Das Reich benötigt uns und da wir nun im eigenen Lager nicht mehr ständigem Misstrauen und Bedrohung ausgesetzt sind, können wir die Geschicke der Verbliebenen leiten. Denn gerade sie benötigen uns jetzt. Viele sind enttäuscht und frustriert, dass sie es nicht rechtzeitig zum Austauschplatz geschafft hatten. Einige nahmen sich sogar bereits das Leben. Wir werden uns bemühen müssen in ihnen den Lebensfunken erhalten zu können.


    9 Tage nach der Öffnung der Barriere


    Wir haben das Sumpflager aufgesucht und den Ort seiner Sünde beraubt. Die letzten, versprengten Verwirrten wurden vor die Wahl gestellt sich weiterhin einem Götzen an zu vertrauen oder endlich aus dem sie verschlingendem Sumpf der Sünde zu steigen. Nur wenige folgen diesem Angebot, sodass wir den meisten helfen mussten ihr Leben nicht weiter in tiefster Abtrünnigkeit zu Innos führen zu müssen. Bedauerlich, doch glaube ich, dass wir sie so vor den ewigen Qualen in Beliars Reich schützen konnten. Den Tempel konnten wir bislang nur grob besichtigen. Ein so verkommener Ort und doch war er reich an Dokumenten und Schriften über den Götzenglauben und weltlichen Wissenschaften. Schockiert war ich jedoch bei der Betrachtung all der angehäuften Schätze. Die Sucht der Koloniebewohner hat dem Lager wahrlich Reichtum beschert gehabt. Ich habe einen kleinen Schrein direkt am Eingang des nun ehemaligen Lagers aufgestellt und eine Kerze für alle entzündet, welche dort ihr Schicksal fanden. Am Tempel werde ich noch einen errichten, doch das muss erstmal warten. Das Krautfeld wurde vernichtet und nur ein paar Exemplare der Pflanze für spätere alchemistische Untersuchungen zurückbehalten. Es soll ja auch in der Heilkunst von Nutzen sein, aber davon verstehe ich zu wenig. Wir überlegten im Lager Feuer zu legen und alles der heiligen Flamme Innos zu übergeben, doch sind die angrenzenden Wälder davon zu gefährdet. Es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen dieses Lager zu reinigen und alle Spuren an die grausame Zeit der Götzenanbetung zu entfernen.



    11 Tage nach der Öffnung der Barriere

    Wir konnten das neue Lager besuchen, welches ebenso nur noch von rund einer Hand voll Seelen bevölkert wird. Sie bemühten sich den letzten Reis vom Feld zu ernten. Doch der Damm zeigte bereits die ersten Schwächen und es würde wohl nicht mehr lange standhalten. Wir konnten die wenigen Anwesenden dazu bewegen ihr Lager hinter sich zu lassen und sich unserer kleinen Gemeinde in der Burg des alten Lagers anzuschließen. Doch haben wir es dabei natürlich nicht mit Edelmännern zu tun. Die Zeit wird zeigen, ob sie sich unserer Gemeinschaft integrieren können. Falls das nicht gelingen sollte, müssen wir überlegen, wie mit ihnen zu verbleiben ist. Auf die Gefahr hin, dass sie das Lager wieder verlassen und sich mit ein paar Neugefangenen wieder zu einem Lager der Banditen und Halsabschneider formen, müssten wir entsprechend vorbeugen und so etwas im Keim ersticken. Im Lager selbst fanden wir nur wenig Brauchbares. Einzig die Wassermagier hatten einige wissenschaftliche Schriften zurückgelassen, welche wir mit den unseren abgleichen und überprüfen werden. Die freie Mine war verlassen. Niemand hatte mehr Interesse daran dort zu schürfen. Wir betraten sie daraufhin erst gar nicht. Vielleicht müssen wir diesen Ort später wieder aufsuchen, wenn wir den Austauschhandel wieder aufnehmen können und wir dem König das benötigte Erz liefern möchten.





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