Sie sind nicht angemeldet.

Server IP: 159.69.110.78:46502 - ACHTUNG: Neue IP seit 27.04.2019!
TeamSpeak³ IP: 78.143.39.184:11450
Aktuelle .mod Datei

Nützliche Links:
Installationsanleitung für neue Spieler - Achtung: GMP Update
Server- und RP-Regeln Aktualisiert: 21.05.18
Guides und Wissenswertes über die Spielwelt
FAQ & Helpmaster
Liste mit Ingamebefehlen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Strafkolonie Online. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

  • Mertran

    Bandit

    Sie müssen sich registrieren, um eine Verbindung mit diesem Benutzer herzustellen.

Über mich

  • VAREK


    Allgemeines



    Name: Varek Mitumial
    Alter: 29 Jahre (Reinwurf: 25 Jahre)
    Herkunft: Silden
    Angehörigkeit: Neues Lager
    Rang: Mittlerer Bandit

    Aussehen:

    Wie man ihn sich ungefähr vorstellen kann


    (Er hat sich den Kinnbart rasiert, die Haare sind zu einem Zopf zusammengebunden und er hat keine Narbe an der Lippe)

    Vareks Körper ragt 183 Zentimeter in die Höhe und ist schmalerer Statur.
    Er hat hellblonde Haare, die bis zu seinem Nacken verlaufen und zu
    einem runden Zopf zusammengebunden sind, sowie eisblaue, oft
    ausdruckslos wirkende Augen.

    Eine senkrechte Narbe ziert seine rechte Wange. Sein Leib weist allgemein
    einige Narben auf: Mehrere an den Beinen, zwei an der linken Flanke und
    zahlreiche Krallenspuren an seiner Brust.
    Er läuft derzeit mit einem mittleren Banditenfell samt Umhängetasche rum,
    an dessen Gurt sich ein Degen sowie ein Köcher befindet. Außerdem trägt
    er seinen Bogen meistens mit sich. Manchmal sieht man ihn mit einem
    Stengel zwischen den Lippen durch die Gegend streifen, er hat die
    Angewohnheit diesen abwechselnd von einem Mundwinkel zum anderen zu
    bewegen.

    Verhalten:
    Varek ist eine kalte, abweisend und desinteressiert wirkende Gestalt.
    Sein Eigenwohl und das seiner engsten Freunde ist ihm neben einem vollen Erzbeutel am wichtigsten,
    er schert sich kaum um die Gefühle anderer Personen. Dennoch erlaubt er
    sich manchmal einen ironischen Spruch oder einen Spaß, wobei er auch den
    Bogen überspannen kann.
    Varek ist lediglich seinen engsten Vertrauten loyal und treu. Fremden verhält er sich, je
    nach Laune und Ersteindruck, meist abweisend gegenüber.

    Er ist außerdem von seinem Weltbild und seiner Ideologie fest überzeugt,

    weshalb er sich in seiner Denkweise kaum beinflussen lässt.

    Vareks Geschichte (Story-Schnippsel)

    16 Jahre nach Vareks Geburt
    Es war ein warmer Nachmittag in Myrtana,
    einzelneWolken schwebten langsam durch die von Bergen, Wäldern und Flüssen
    geprägte
    Landschaft, die Sonne lachte vom Himmel und ihr grelles Licht strahlte
    auf die belebte Stadt Silden, in dem eine leichte Feuchtigkeit
    herrschte. Der junge Varek, der nicht mals das Mannesalter erreicht
    hatte,
    trieb sich währenddessen im Marktplatz der Stadt rum. Sein Gesicht
    wurde von einem leichten Schmunzeln geschmückt, als er seine besten
    Freunde Jakob und Michael erblickte.“Na, ihr Pappnasen? Was treibt ihr?”
    “Hey, Varek!” sprach Jakob mit einem Grinsen im Gesicht, “Du kommst
    genau richtig.” entgegnete ihm Michael. “Tu ich das nicht immer?” fragte
    Varek mit angehobenen Augenbrauen, “Was habt ihr denn vor? Eigentlich
    müsst' ich was für meinen Vater besorgen, er hat mich nicht umsonst
    geschickt... Ihr wisst schon, Jägerlehre voranbringenund so.” “Ach!”
    winkte Jakob ab, “Du willst deine Freunde doch nicht imStich lassen,
    oder? Das kannst du auch später erledigen.” Michael
    nickte
    bestätigend: “So sieht's aus. Komm einfach mit, heute haben wir großes
    vor.” Vareks Freunde setzten sich in Bewegung, er folgte den beiden mit
    einem “Na, von mir aus. Dann bin ich mal gespannnt, wen's
    heute erwischt.” Darauf lachte Jakob leise: “Haste' auch 'nen guten Grund für. Ich sag'
    nur, der fette Alexander.” So machten sich die drei auf den Weg zum Haus der genannten Person, ein größereres,
    weißes
    und aus Stein gebautes Gebäude, dessen Eingang von einer massiven,
    verschlossenen Holztür versperrt wurde. Als sich die Gruppe diesem
    näherte, sprach Michael: “Da ist es”, begleitet von Vareks
    Nicken
    und Jakobs frechen Grinsen. Letzterer holte dann eine große Glasflasche
    mit rotem Inhalt aus seiner Tasche hervor: “Schweineblut, vermischt mit
    Fett. Ich erweise dir die Ehre, Varek.” Er nahm die Flasche mit einem
    “Na, endlich” entgegen und entkorkte sie mit einem knappen Grinsen. “In
    letzter Zeit habt ihr's immer selbst gemacht. Zweifelt ihr etwa an
    meiner künstlerischen Begabung?” fragte er in
    scherzhaftem Ton,als er sich die Flüssigkeit auf die Hand schüttete.
    “Ach
    was”, antwortete Jakob: “Sonst wärst du auch heute nicht an der Reihe,
    he!” Währenddessen warf Michael mehrere prüfende Blicke um sich: “Lass
    dir nicht zu viel Zeit, Varek.” Dieser schien plötzlich wie
    gebannt von einem feingekleideten Mädel, welches die andere Straße entlang spazierte.
    "Varek!" sprach ihn Michael nochmals an: "Seit wann hast du 'ne Schwäche für Adelige Weiber?" "Hab' ich gar nicht! Ich
    hab' doch nur geschaut..." antwortete er murmelnd und warf ihr dabei
    noch
    einen kurzen Blick zu. "Will ich auchhoffen. Lass die Schnößel-Olle
    sein, haben was zu erledigen." fügte Jakob mit einem leichten Grinsen
    hinzu. “Jaja, ich mach' doch schon”, nickte er kurz. Daraufhin
    beschmutze er das Weiße mit einem dreckigen Rot, welches den schlampigen
    und großen Schriftzug “FETTER HOFNARREN ARS” bildete. Bevor Varek das
    letzte Wort abschließen konnte, ertönte ein von hinten stammender Ruf:
    “Hey, ihr dreckigen Bengel!” Schleunigst blickten diese erschrockennach
    hinten, sogar Jakobs dauerhaftes Grinsen verging. “Scheiße!
    Stadtwache!”, stellte Michael fest. Varek ließ die fast leere Flasche
    aus seinen dreckigen Händen fallen und ergriff die Flucht. “Weg hier,
    wir machen uns aus dem Staub!” Jakob rannte dann ebenfalls los undließ
    ein knappes “Aufteilen!” raus. Dies taten die Burschen auch, sie
    rannten
    in verschiedene Richtungen. Während Jakob und Michael in zwei Gassen
    verschwanden, war Varek immer noch damit beschäftigt die Stadtwache
    abzuhängen. “Weg da, weg da!” forderte er eine Gruppe an Bürgen nach
    einer Weile auf, bevor er sich rennend an diesen vorbeidrang. Diese sprachen dem flüchtendem Varek “Was eine
    Frechheit!”,“Pass doch auf, du Drecksbursche!” und weiteres nach. Er rannte so schnell er konnte
    durch
    die Stadt, die wütende Wache blieb aber dicht hinter ihm. Plötzlich kam
    eine zweite Wache zum Vorschein, welche ihm das Beinchen stellte und
    somit stolpern ließ. Mit aufgeschürften Armen und immer nochmit
    Blut-Fett beschmutzen Händen lag er nun am Boden und murmelte ein leises
    “Scheiße” vor sich hin. Die Wache sah zu ihm runter und sprach mit
    gerunzelter Stirn: “Sieh mal einer an... Wenn das nicht der Bengel des
    Alten Jägers ist.” Die Wache packte Varek an den Kieferund zog ihn hoch:
    “Ist nicht das erste Mal, was? Wird deinem Vater gar nicht gefallen,
    Bursche.” “Komm schon...” seufzte er. “Lass mich gehen. Ich geb' dir
    auch Gold! Ich hab' dem versprochen, dass ich den Mist lass'..
    Mein
    Vater wird mich doch umbringen!” Die Stadtwache ließ nicht locker und
    zog Varek brummend mit sich: “Nichts da, du kommst mit."
    Die zweite Wache wandte sich dann kopfschüttelnd ab: “Boah, immer wieder die selbe Leier...”

    Drei Jahre später
    Nach längerer Zeit kriecht Varek aus seiner Hütte, um Michael aufzusuchen
    und ihn um finanzielle Unterstützung zu bitten. Das Gespräch zwischen
    den beiden ist bereits in vollem Gange.
    “Ich sag' dir doch, es handelt sich dabei nur um ein paar hunderte Goldmünzen. Werd' ich dir
    auch zurückzahlen können. Wo ist jetzt das scheiß Problem?”, fragte der gereizte Varek.
    Michael zog den Harken seiner Angel hoch und schlug
    den gefangenen Fisch am Steg tot, ehe er diesen samt Angel abstellte. Er
    wandt sich Varek mit einem lauten Seufzen zu: “Das scheiß Problem ist,
    dass ich nicht so viel Gold besitze. Wie oft soll ich's dir noch sagen,
    Varek?” “Du besitzt nicht so viel Gold?” erwiderte er stirnrunzelnd.
    “Was ist mit den ganzen Ersparnissen von deinen Alten, hm? Du willst
    mich doch verarschen, von wegen kein Gold.” Varek macht eine abwinkende
    Handbewegung, woraufhin ihm Michael wieder in seiner ruhigen Art
    anwortete: “Ich will dich nicht verarschen, verdammt nochmal. Das Gold
    gehört nicht mal mir, zudem wird es nicht umsonst 'Ersparnisse' genannt.
    An der Sache ist wohl was dran, oder?” “Ein Scheiß ist an der Sache
    dran!” erhebte Varek seine Stimme. “Ich bin pleite, ich bin am Arsch!
    Verstehst du das etwa nicht? Du willst deinen besten Freund in einer
    schwierigen Phase also nicht unterstützen, hm? Du...” Sein Freund
    unterbrach ihn mit einem “Moment!”, “Was verlangst du eigentlich von
    mir? Weil du in der Scheiße steckst, soll ich dich mit Ersparnissen, die
    nicht mal mir gehören aus dieser rausholen? Sicher, ich geh' dann mal
    meine Eltern bestehlen, damit sie selbst pleite werden.” Der Broke-Boy
    fährt dann fort: “..solltest genaudas tun! Beste Freunde helfen
    einander immer aus der Scheiße, wie wir's bisher auch immer gemacht
    haben. Aber seit dem Verschwinden von Jakob denkst du nur noch an dich
    selbst, nicht wahr? Weiß nicht, ob du mir richtig zugehört hast, aber sie
    drohen mir mit dem Rauswurf aus der eigenen Hütte, wenn ich die Steuern
    für noch 'n Monat ausfallen lass'! Du willst also, dass dein bester
    Freund wie'n Penner auf der Straße lebt? Ich muss jetzt bereits um Gold
    betteln und gar stehlen, damit ich mich über Wasser halten kann! Dir
    geht's auch nur um dich selbst, hm?” Michael schüttelte seinen Kopf und
    wurde dann auch lauter: “DU denkst nur an dich, Varek! Hör dich doch
    selbst an! Willst mich und meine Eltern ausbeuten, damit DU nicht auf
    der Straße landest? Was würde dann mit mir passieren? Ich bin auch
    nur'n einfacher Fischer, dem selbst kaum was übrig bleibt und es sich...”
    Varek fiel ihm ins Wort: “Nein! Ich werd's dochabbezahlen,
    sag' ich! Geht nur darum, dass ich die nächsten Steuern zahlen kann...”
    Der Fischer ergriff daraufhin wieder das Wort: “Du wirst das ganze Gold
    nicht zurückzahlen! Nachdem du unser Gold versäufst, wie du's mit
    deinem übrigen getan hast, wird's genau so weitergehen und wir beide auf
    der Straße landen. Seitdem dein Vater gestorben ist, hast du seinen
    Laden zum Scheitern verdonnert! Ich kann nichts dafür, dass du zu
    unfähig bist, um etwas Jagdgut ranzuschaffen und zu verkaufen!”
    Varek knirschte mit den Zähnen und ballte seine rechten Hand zur Faust, diese
    donnerte er Michael ins Gesicht: “Es liegt nicht an mir, du Bastard!”
    Michael bekam den Schlag ab, spuckte Blut zur Seite und hielt sich die
    Wange: “Varek...
    Du hast dich verändert! Du bist hier das
    selbstsüchtige Schwein von uns beiden! Und deine beschissenen Umstände
    sind mir egal. Sie sind kein Grund um sich so aufzuführen.” Varek ließ
    den Nacken kreisen und wandte sich ab: “Du warst schon immer ein
    Bastard, Michael. Ich hätt's gleich erkennen sollen. Ich geh' zu Isabel,
    sie wird im Vergleich zu dir Verständnis für meine Probleme haben.”
    “Isabel... Sie ist nicht mehr hier.” antwortete Michael.
    Er blieb stehen und fragte: “Wie sie ist nicht hier?” Darauf erwiderte Michael: “Sie hat sich vor
    kurzem verpisst. Geldern. Sie wollte es dir schon längst sagen, ihre Familie
    hat sie nach Geldern gebracht, wo sie vermutlich irgendeinen anderen
    Schnößel heiraten muss. Sogar ich wusste, dass sie sich verziehen wird.
    Doch du warst tagelang damit beschäftigt um deinen Vater - oder sollte
    ich Ziehvater sagen? - zu trauern und hast dich nicht blicken lassen.
    Ich hab' dir seit Anfang an gesagt, du hast den verdammten Hofnarren
    nicht zu vertrauen. Selbst Schuld...
    Penner.”
    Varek setzte seinen Weg fort: “Halt die Schnauze!” brüllte er dann bloß nach hinten und verschwand aus Michas Sichtfeld.
    Wenige Monate später - Sein Leben in Vengard
    Varek
    fiel aufgrund der vielen Verluste und seiner schlechten Lebensumstände
    in tiefe Depressionen. Daraus resultierte ein schlecht gelaunter,
    gefühlskalter und frustrierter Mann, der seine übrigen Sachen gepackt
    hat und der nächsten Karawane nach Vengard gefolgt ist. In der
    Hauptstadt versuchte er einen Neuanfang, wobei seine Vergangenheit nie
    in Vergessenheit geriet.
    In Vengard konnte sich Varek für eine lange
    Zeit durch die Arbeit als Tagelöhner und das gelegentliche Stehlen
    einige Goldmünzen zusammenkratzen, mit denen er sich in der Stadt knapp
    über Wasser hielt. Das Jagen hat er seit der Ankunft in dieser komplett
    aufgegeben. Es war in seinen Augen zwecklos, da es ihm kaum etwas ein-
    und nur Gefahren mit sich brachte. Die Waren des erfolglosen Jägers,
    welcher seine Ausbildung nach dem Tod seiners
    Ziehvaters nicht mals
    abgeschlossen hatte, konnten einfach nicht mit denen anderer mithalten.
    Jedoch wollte er mehr haben und das Stehlen wurde nicht nur zu einer
    gelegentlichen Tätigkeit, sondern schon fast zu einem Beruf. Er ließ
    sich die Drecksarbeit als Tagelöhner nicht mehr gefallen, weshalb er
    diese auch aufgab. Er konzentrierte sich lediglich aufs Stehlen, was
    sich anfangs als sehr schwierig herausgestellt hat. Dadurch, dass er den
    Taschendiebstahl viel öfters
    wagte, stieg auch die
    Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden an. Wer hätte es gedacht? Er wurde
    nach kurzer Zeit erwischt. Zu seinem Glück von einem einfachen Bürger,
    dem er trotz der Wachen entfliehen konnte. Beim zweiten Mal ging es für
    ihn eine Woche lang in den Knast, dabei waren es doch nur ein paar
    Goldmünzen. Er ließ es dennoch nicht sein, schließlich hatte er keine
    andere Wahl. Seinem Ruf hat es in der Stadt deutlich geschadet. Doch
    hatte er eines Tages das Glück in Kontakt mit einem Hehler zu kommen,
    dieser wurde seit dem Knastaufenthalt auf Varek aufmerksam.
    Ein gut mit Gold gefüllter Beutel für jeden Auftrag, eine bestimmte Anzahl an Münzen für gestohlene
    Wertgegenstände,
    jeder ist für sein eigenes Handeln verantwortlich und Verrat wird mit dem Tod bestraft. Ein gutes Angebot.
    Eines, das Varek nicht ablehnen konnte. Er stellte ihn somit auf die
    Probe: Eine goldene Halskette eines wohlhabenden Bürgers musste er ihm
    bringen. Gesagt, getan. Inmitten einer Menschenmenge konnte er die Kette
    des abgelenkten Mannes mit einem flinken Handgriff an sich reißen und
    überreichte sie seinem Auftraggeber. Die Probe war bestanden. Ab dem
    Zeitpunkt konnte er für
    den Hehler arbeiten. Sein Name war Ernesto,
    eine zwielichtige Gestalt, die sich jedoch mit dem Handwerk gut
    auskannte und Varek einen Teil seines Wissens übermittelte. Er nannte
    ein Haus in einer dunklen Ecke Vengards sein Heim, dieses diente ihm
    auch als Quartier. Er leitete eine kleine, aber gut organisierte Gruppe.
    Zum einen gab es zwei Informanten, die ihm das nötige Wissen
    beschafften. Neben Varek gab es einen weiteren Dieb, sie waren für die
    Durchführung
    zuständig. Ernesto selbst war der Kopf der Bande, der
    sich um den Verkauf des Diebesguts und die Planung der Diebstähle
    gekümmert hat. Jede paar Woche trafen sie sich bei Nacht im Haus des
    Hehlers, in dem die beiden Diebe jeweils einen Auftrag bekamen. In
    dieser Zeit machte Varek mit allerlei Gesindel Bekanntschaft, welches
    sich neben den ärmsten Bürgern der Stadt, in den dunklen Gassen Vengards
    befand. Jedoch bekam er als Mitglied der Gruppe einen Schlafplatz und
    nach jedem erfolgreichen Diebstahl genügend Gold zum anständigen Leben,
    auch wenn nicht unter besten Umständen.
    Gespräch mit Ernesto

    Es herrschte ein Augenblick der
    Dunkelheit. Als eine Kerze angezündet wurde, erhellte das Licht
    einen kleinen Teil der Hütte. Varek saß auf einem kleinen Hocker,
    auf der anderen Seite des Tisches war ein gut gekleideter Mann
    zwielichtiger Ausstrahlung und mittleren Alters zu sehen, welcher es
    sich bereits auf einem Holzstuhl gemütlich machte. Jener sprach in
    leisem, aber deutlichen Ton:


    “Hier wird man uns nicht hören.”,
    worauf Varek nur ein schwaches Nicken andeutete.

    “Du hast verdammt viel Glück. Das
    weißt du?” - “Ich weiß.”


    “Hätte man die Hälfte meiner Jungs
    nicht erwischt, würde ich nicht verzweifelt nach weiteren Dieben
    suchen und wäre nie auf dich gestoßen. Das weißt du?” - “Ich
    weiß.”

    “Die restlichen meiner Leute haben
    viel mehr Erfahrung. Wären die Umstände nicht beschissen, hätte
    ich mich nicht mit Burschen wie dich abgegeben. Das weißt du?” -
    “Ich weiß.”

    Der Mann rieb sich die Hände, während
    er ein langgezogenes “Guuuut” sprach. Varek blickte ihn mit einem
    ausdruckslosem Blick an und sprach nach einem Augenblick: “Da wir
    das nun geklärt haben. Wie sieht's mit dem Lohn aus?” Ein Grinsen
    machte sich auf des Mannes Gesicht breit, wobei ein Goldzahn zum
    Vorschein kam. Das Grinsen schwand schnell, er blickte dann plötzlich
    mit ernster Miene zu Varek: “Der Lohn. Wir sind noch lange nicht
    fertig, Kleiner. Denkst du etwa, du bist nach einem kurzem
    Wortaustausch im Vorbeigehen und einem noch kürzeren Gespräch hier
    drinnen schon dabei? Das irrst du dich gewaltig.” Varek verdrehte
    die Augen und gab ein knappes “Mhm” von sich, ehe er ihn
    fortfahren ließ. “Bevor du die Ehre hast, Teil meiner Gruppe zu
    werden, musst du eine Prüfung und die Einweihung hinter dich
    bringen.” Varek legte die Stirn in Falten: “Was für 'ne
    Einweih...” Er wurde von einem etwas lauteren “Schweig! Ich bin
    noch am Reden!” unterbrochen. Der Auftraggeber fuhr nach Vareks
    leisem Seufzen fort: “Außerdem haben wir ein festes Regelwerk, was
    zu befolgen ist. Nicht nur die paar Sachen, von denen ich dir davor
    erzählt habe: 1. Jeder ist für seine eigenen Taten verantwortlich.
    Baust du da draußen Scheiße oder versagst du bei einem Diebstahl,
    ist es nicht mein Problem. 2. Der Verrat wird mit dem Tod bestraft.
    Meine Ohren und Augen sind überall. Versuch erst gar nicht, mich bei
    der Stadtwache zu melden. 3. Bist du uns einmal beigetreten, kommst
    du nicht mehr raus. Jedenfalls nicht in einem gutem Zustand.


    4. Die Ware wird pünkltich nach jedem
    Auftrag abgegeben und nicht behalten. Ich brauche dir nicht zu sagen,
    welche die Konsequenz wäre. 5. Es wird kein Diebstahl unter den
    Mitgliedern geduldet. Mit den anderen wirst du noch Bekanntschaft
    machen. 6. Keine Freundschaften außerhalb der Gruppe. Es besteht ein
    zu großes Risiko, dass du wichtige Informationen verplapperst. Und
    du brauchst keine Freunde, wenn du uns hast. Und schlepp mir bloß
    keine Huren an, die bleiben im Bordell, verstanden?” Ohne auf eine
    Antwort zu warten, sprach er weiter:” Und 7. Es ist verboten, sich
    bei der Einweihung zu wehren oder sie abzulehnen. Eine Narbe auf
    deinem Gesicht wird schon kein Weltuntergang sein, 'Schönling'. Sind
    wir uns da einig?” Er lehnte sich etwas nach vorne und blickte
    Varek mit einem eindringlichen Blick in die Augen. “Sind wir.”
    sprach Varek knapp. “Eine viel bessere Wahl hab' ich sowieso nicht,
    hm?” Sein Gegenüber lehnte sich dann wieder auf seinem Sitz
    zurück: “In der Tat. Es sei denn, du willst wieder deinem
    miserablen Leben als Möchtegern-Straßendieb nachgehen. Außerdem
    weißt du bereits zu viel. Weshalb ich dir auch raten würde, die
    Probe zu bestehen.” Varek holte kurz Luft und sprach dann: “Ich
    seh' schon, du lässt mir besonders virl Wahl. Worum geht's denn bei
    deiner Probe?” Der Gruppenboss nahm eine alte Münze hervor, welche
    er in die Luft schnippste und anschließend wieder auf seiner
    Handfläche landen ließ. “Es ist ganz einfach. Bring mir eine
    Goldkette, und ich rede von einer echten. Wie du das anstellst, musst
    du selbst wissen.” Varek nickte knapp und antwortete ihm: “Werd'
    ich schon hinbekommen.”


    “Ich will's doch hoffen. Für dich.
    Sobald du die Kette hast, treffen wir uns am selben Ort. Ich hoffe,
    das Gesindel in dieser Gegend macht dir nichts aus. Du kannst nun
    gehen. Enntäusch mich nicht.” - “Das Gesindel kann mir
    scheißegal sein.” Varek drückte sich auf und war bereits dabei,
    sich abzuwenden. “Ach, und noch was...” wirfte der Mann ein
    “Ernesto. Das ist mein wahrer Name.” Varek nickte einmal und
    erwiderte “Gut. Ich werd's sicher nicht vergessen”, ehe er die
    Hütte verließ und in die Dunkle Gasse stapfte. Ernesto sah ihm nach
    und sprach zu sich mit einem künstlichen Schmunzeln: “Du hast noch
    viel zu lernen, Kleiner...”


    Das Vergehen
    Es ist bereits ein Jahr seit dem Beitritt in die Gruppe verstrichen. Ein
    Jahr, in dem Varek an Erfahrung gewonnen und einige Erfahrungen
    gesammelt hat, sowohl gute als auch schlechte.
    Es war der Zeitpunkt gekommen, an dem Ernesto ihm eine neue Aufgabe anvertraute. Diesmal handelte es sich
    nicht nur um einen einfachen Diebstahl, sondern um einen Überfall. Es wäre
    Vareks erster Überfall gewesen. Das Opfer, ein wohlhabender Händler, der
    aus geschäftlichen Gründen die Stadt am Tag zuvor verließ und am darauf
    folgenden Morgen zurückkommen sollte. Sein Ziel war es, so viel wie
    möglich zu erbeuten, mit Erfolg zu fliehen und das Zeug in ein Fass am
    Rande der Stadt zu stecken, dieses wurde von seinem Auftraggeber an
    besagter Stelle platziert.
    Da es sich laut den Informanten um nur einen Mann handelte, war es einzig Vareks Auftrag.
    Mit einem kleinen Messer, seinem alten Bogen und wenigen Pfeilen bewaffnet,
    legte er sich vor der Stadt am Rand des Weges auf der Lauer. Die Kapuze
    seines Umhangs verbarg dabei seine Identität.
    Nach stundenlangem
    Warten erblickte er einen gut gekleideten Mann, welcher einen kleinen
    Karren mit von einem Tuch bedeckten Waren schob, in der Ferne. Ein
    knappes Grinsen machte sich auf Vareks Lippen breit. Dieses verging ihm,
    als er auch eine zweite Person neben dem Mann bemerkte. Es war ein
    schwergerüsteter Mann, einer Stadtwache ähnlich.
    Varek murmelte ein
    leises und dann lauter werdendes “Verdammte Scheiße!”, woraufhin er sich
    in einem Busch versteckte und die beiden im Auge behielt: "Was hat der
    Bastard bloß bei dem zu suchen?" murmelte er leise, während
    er den Soldaten mit bei Seite geschobenen Zweigen beobachtete. Als sie an ihm
    vorbeigingen, machte er sich schussbereit. Er richtete die Pfeilspitze
    auf den Kopf des bewaffneten Mannes. Mit zittriger Hand ließ er dann die
    Sehne los, der Pfeil flog knapp an das Haupt des Soldaten vorbei. Varek
    verschwand nach dem Schuss direkt in dem Busch. “Was zum...?” sprach der
    Soldat verwirrt. Er zog seine Klinge und sah sich in der Umgebung um.
    Der Händler erschrak aufgrund des Schusses und sah sich besorgt um “Tut
    doch was! Hier
    sind bestimmt Banditen auf der Lauer!”
    Während sich der Händler panisch rennend dem Busch näherte, wandte der die
    Gegend durchsuchende Begleiter Varek den Rücken für einen Augenblick zu.
    Der Räuber kam langsam ins Schwitzen und atmete leise durch, ehe er
    sein Messer zog. Daraufhin sprang er aus dem Gebüsch, rammte es dem
    Händler ins Bein und entriss dem Opfer schleunigst einen Beutel vom
    Gurt. Nach dem Schmerzensschrei des erwischten Mannes drehte sich die
    Wache in Windeseile um. Varek ergriff, in der Hoffnung, dass sie sich um
    den Verletzten kümmert, die Flucht. Jedoch rannte der Soldat mit
    gezogenem Schwert direkt auf Varek zu: "Stehen bleiben!", rief er ihm
    nach und streckte ihn kurzerhand mit seiner Klinge nieder. Schwer
    verwundet und mit schmerzverzerrtem Gesicht lag Varek auf dem Boden,
    sein Gesicht war nach dem Sturz wieder sichtbar. Kopfschüttelnd sah die
    Wache zu Varek hinunter und sprach in verächtlichem Ton: “Abschaum
    deiner Art hat nicht einmal den Tod verdient. Ich kenne da einen viel
    besseren Ort für dich, du Penner!” Varek wurde mit dem Griff des
    Schwertes ins Gesicht geschlagen und ihm wurde anschließend schwarz vor Augen.

    Varek-Memes

    [img]https://images-ext-2.discordapp.net/external/dV1QSTNwY4eD3yWuk2QY0Be1zK6Kq-qW7OLH16baE0o/https/cdn.discordapp.com/attachments/508680881620385804/559851796797980672/Im_About_to_End_This_Mans_Whole_Career_25032019223059.jpg?width=649&height=565[/img]




    PRE-RESET

    Mertran


    Alter: 30 Jahre beim Ausbruch (Reinwurf: 26 Jahre)
    Wohnort: Hütte 5, Freie Mine, Neues Lager.
    Tätigkeit: Vorarbeiter der eingestürzten Mine Lazarettleiter, Söldneranwärter.
    Tätigkeit vor dem Reinwurf: Bauer
    Herkunft: Myrtana, Umgebung von Geldern.





    Aussehen:
    - Mertran ist 1.90m groß
    - Hat sich nach vielen Trainingsstunden und harter Arbeit ein paar Muskeln aufgebaut
    - Seine fast schulterlangen Haare sind hellbraun und zu einem Zopf zusammengebunden
    - Die Augen haben ebenfalls eine braune Farbe
    - Sieht jünger aus, als er eigentlich ist. Man könnte ihn auf Mitte 20 schätzen
    - Sein Körper weist mittlerweile mehrere Narben auf
    - Er hat ein gepflegtes Erscheinungsbild
    - Sein Blick wirkt meist emotionslos
    - Trägt nun 'ne Vollplatte!



    Charaktereigenschaften:
    - Meistens sympathisch und höflich
    - Vertrauenswert
    - Verhält sich ruhig
    - nicht mehr so leicht reizbar
    - Gesteht seine Fehler oft nicht ein
    - Inzwischen unempfindlich
    - Neugierig
    - Zielstrebig
    - Hilfsbereit
    - Neulingen gegenüber skeptisch
    - wendet selten Gewalt an

    Freiheit! Wie geht's weiter?


    Mertran wird zusammen mit den Söldnern und sonstigen Sträflingen nach
    Khorinis ziehen, um die Stadt einzunehmen. Wurde dies gemacht, wird er
    sich weiterhin um seine Aufgaben als Söldner kümmern, die Ausbildung als
    ehemaliger Anwärter nach einer Weile abschließen und das Erz/Gold, das
    er Naldorn schuldet, irgendwann abbezahlen.

    Einst war sein Plan zwar zurück nach Geldern zu kehren, die Stadt, wo er
    zur Welt kam und seine Jugend verbrachte, jedoch entscheidet er sich
    auch nach mehreren Jahren des Aufenthalts in der Hafenstadt mit den
    Söldnern, in Khorinis zu bleiben. Er hat keine Familie mehr, die ihn auf
    dem Festland erwarten könnte, höchstens ein paar alte Freunde, die
    bereits tot sein könnten oder gar in Vergessenheit geraten sind. Sollten
    andere Freunde Merts in Khorinis bleiben, wird er weiterhin des öfteren
    etwas mit ihnen unternehmen und seine Freundschaften pflegen. Er wird
    den Rest seines Lebens in Khorinis verbringen.

    Mit dem Erreichen des 60. Lebensjahr wird er in Ruhestand gehen und sich
    eventuell in einem der Bauernhöfe um Khorinis niederlassen. Mertran
    wird dann ein wahrscheinlich ruhiges Leben als Bauer führen, wie er es
    vor dem Reinwurf in die Kolonie tat, bis er im recht hohen Alter an
    einem natürlichen Tod sterben wird.

    Gruppenfotos

    Das Neue Lager




    Die Söldnertruppe!


    Minencrew


    Team Lazarett (+Sabrosa)


    Magiescheiße


    Die Geiselnahme







Spoiler Spoiler

Persönliche Informationen

InGame Daten

  • Nickname

    Varek

  • Serverbeitritt

    29. Mai 2017

Beiträge (87)

"Gothic", "Xardas" und "Piranha Bytes" sind eingetragene Warenzeichen der Pluto 13 GmbH Ruhrallee 63, 45138 Essen