[Feedback] Beginn im Neuen Lager

  • Die Gildenmitglieder haben jedoch auch den Job, für RP und weiteres zu sorgen. Sei es mal ein Ausflug oder vielleicht mal eine Schlägerei, beides gibt RP. Deshalb verstehe ich es nicht, wenn gesagt wird, dass man als Schürfer RP betreiben soll, um das Lager zu verbessern, sich aber auf den Posten der Lagerleitung ausruhen. Natürlich können Schürfer mal ein kleines Event organisieren, jedoch sollten es auch sie hohen Gildenmitglieder machen. Wenn es 'kleine' Leute schaffen, dann kann es auch die hohe Gilde.

  • Eck


    Ich glaube nicht, dass es gut ausgeht, wenn man z.B einem Zuma mal anmacht, was in dem Lager schief geht, vor allem als einfacher Schürfer. Wenn die Leitung nicht mal Lust hat, sich mal die Probleme im Forum auszusehen dann hat sie in meinen Augen einfach als Lagerleitung reingeschissen.

    Ich sehe das genau anders.
    Ich hätte weit mehr Lust Probleme im Rp zu klären, als sie in den für mich immer gleich erscheinenden Diskussionen im Forum zu klären.
    Wenn sich sowas im Rp klären lässt natürlich...

  • Das Alte Lager, das Unterdrückerlager der Kolonie:


    Sobald du reingeworfen wirst, kriegst du erst mal eine auf's Maul, damit du weißt wie der Hase hier läuft. Danach wirst du gezwungen für die Roten zu schuften, damit sich diese selbst bereichern können.

    Dein Lohn ist karg und reicht gerademal dazu dir so viel zu essen zu kaufen, dass du bei der nächsten Schicht nicht zusammenbrichst. Hast du Pech triffst du auf einen Gardisten, der sich heimlich mit Hilfe von Schutzgelderpressung persönlich bereichert. Er selbst würde sich nie die Hände schmutzig machen, denn dann würde er von den Erzbaronen ordentlich was zu hören kriegen. Immerhin stellen die Buddler die Haupteinnahmequelle der Barone dar und ein Buddler der nicht arbeiten kann, bedeutet Verlust. Deshalb beauftragt der Gardist andere Buddler, Ratten die für die Gunst der Garde ihre eigene Großmutter verkaufen würden. Im Alten Lager kannst du eben niemandem trauen. Denn jeder versucht dort so gut es geht über die Runden zu kommen.



    Das Neue Lager, ein Ausweg aus der Unterdrückung:


    Hast du genug Erz zusammen um eine der Wachen zu bestechen, kannst du einen Ausbruch aus dem Alten Lager versuchen. Eine der Alternativen bietet das Neue Lager. Hier haben sich ehemalige Mitglieder des Alten Lagers zusammengeschlossen um der Unterdrückung durch die Erzbarone zu entgehen und einen Ausweg aus ihrem Gefängnis zu suchen. Aber wie sollte man, abgeschnitten von der Nahrungsversorgung durch die Außenweltwaren überleben. Nun, zunächst wurde das Reisfeld angelegt. Dies ermöglichte es dem Neuen Lager sich größtenteils selbst zu versorgen. Geübte Bogenschützen versorgen das Lager obendrein mit Frischfleisch, welches sie auf der Jagd schießen. Doch ab und an bekommen diese Versorger des Neuen Lagers Lust auf etwas anderes als immer nur Reis und Scavengerkeulen. Zu diesem Zwechkwird ab und an ein Nahrungskonvoi überfallen, weshalb sie von den Gardisten des Alten Lagers schlichtweg als Banditen bezeichnet werden. Im Laufe der Jahre fanden die Banditen diese Bezeichnung charmant und nannten sie ihr eigen. Um sich gegen das Alter Lager zu behaupten und sich selbst zu versorgen müssen alle Bewohner des Neuen Lagers zusammenhalten. Natürlich findet sich der eine oder andere, der aus der Reihe tanzt und seine Aufgabe nicht immer unbedingt erfüllt, aber im Großen und Ganzen hält das Neue Lager zusammen.



    Das war schon immer meine Vorstellung der beiden Lager. Mich hat die Überzeugung, dass es im Neuen Lager viel rauer zugeht immer gestört. Ich hätte nach dem Reset gerne einmal im Neuen Lager gespielt, jedoch ergibt das für meinen Charakter Null Sinn. Warum sollte er woanders hin? Im Alten Lager fehlt es einem an nichts. Wenn du als Neuer nichts zu essen hast, öffnen auch schon vier Buddler ihre Rationsbeutel und versorgen dich nur zu gerne mit. Dazu kommen noch die Horrorgeschichten von den Blauen, welche dich im Minenwald ohne Vorwarnung umkloppen und dir alles nehmen was du dir so hart angeeignet hast.


    Meiner Meinung nach hat das Neue Lager eine Identitätskrise. Stellt euch mal die Frage warum man dem Neuen Lager beitreten sollte? Nein, ernsthaft warum?

  • Wieso sollte das Neue Lager eine Identitätskriese haben? Es gibt genau einen einzigen Grund, einen Charakter auszuspielen, der auf das bequeme und komfortable Leben im Alten Lager verzichtet. Und zwar den Wunsch nach Freiheit.


    Natürlich werden die Banditen vor den Buddlern verteufelt. Die Begegnungen zwischen Buddlern und Banditen enden oft mit einem vollen Pfund aufs Maul der Buddler. Wieso die Banditen (auf dem Papier) auf diese Überfälle angewiesen sind, hast so selber erklärt. Nur der unbedingte Wunsch nach Freiheit, lässt einen normal denkenden Buddler dann irgendwann das Risiko auf sich nehmen, eben zu diesen Leuten zu gehen, die er nur als "Monster" kennt.


    Warum es im Neuen Lager streckenweise rau zugeht, hast du dir ebenfalls selber beantwortet. Das Reisfeld hält nun mal das Lager am leben. Es stellt die primäre Nahrungsquelle dar. Wer dazu keinen Beitrag leisten will, der wird eben gezwungen, oder verlässt das Lager aus freien Stücken wieder. Mein Charakter hat schon etliche Leute auf das Feld gezwungen und erklärt in der Regel auch, warum er das tut. Auch das Klima im Lager kann rauer sein, da es eben keine Organisation, wie die Gardisten gibt, die jeden beschützen, der etwas Erz bezahlt. Legt man sich mit den falschen Leuten an, dann schlägt es eben ein, ohne dass es jemanden um den Schlaf bringen würde. Dieses ganze Konzept ist in sich schlüssig und sorgt meiner Meinung nach für eine klar erkennbare Identität des Neuen Lagers. Die Freiheit als Endziel und wesentlich mehr Freiheit des Einzelnen, sobald man sich ein wenig positive Reputation erarbeitet hat.

  • Ich weiss nicht, in meiner Zeit im Neuen war Freiheit nie ein Thema. Sprich nie irgendwie angedeutet. Das Lager war eine genausogroße "Diktatur" wie auch das Alte. Vielleicht hat sich das ja geändert seitdem.

  • Ich weiss nicht, in meiner Zeit im Neuen war Freiheit nie ein Thema. Sprich nie irgendwie angedeutet. Das Lager war eine genausogroße "Diktatur" wie auch das Alte. Vielleicht hat sich das ja geändert seitdem.

    Hat sich meiner Meinung nach nicht geändert. Jedes Mal, wenn ich im Neuen Lager aktiv bin, ist die Freiheit nie ein wirkliches (bedeutendes) Thema. Ich könnte Charaktere, denen es um Freiheit geht an einer Hand abzählen und das auch nur, wenn ich mir ein paar Finger abschneide. Dieses ganze getue um die Freiheit, wenn es mal vorhanden ist wirkt im NL sehr unauthentisch und oft auch nur als Mittel zum Zweck, für dieses raue Klima. Aber dafür ist das eigentlich gar nicht notwendig.


    Das einzige Mal, als die Freiheit ein großes Thema war, war als man Shawn das erste Mal absetzen wollte mit Hilfe von 5 Söldner Wachbots. Das RP war sowieso schon massiv von OOC beeinflusst und so gut, dass ich Schmetterlinge im Bauch kriege, wenn ich nur daran denke , aber einer der Hauptgründe war, dass er gegen die Freiheit arbeiten würde. Das wurde zwar nie wirklich gut argumentiert, aber hey. Es war mal ein großes Thema.


    Würde es im Neuen Lager wirklich um die Freiheit gehen, wäre der Zusammenhalt bestimmt auch besser. Aber dafür müssten sich erstmal einige Leute dafür auch interessieren, aber ich nehm es den Leuten nicht übel. Wer nichts über eine Freiheit groß gepredigt bekommt, braucht auch nichts zu verbreiten.

    All of the good we did... it doesn't matter. What does matter is that to them, justice was done. See, a just world.. is a sane world.There was nothing sane about Chernobyl

    Einmal editiert, zuletzt von Rivas ()

  • Aja, und wie frei sind die Leute im Neuen Lager denn? Schon mal einer rausgekommen? Hilft natürlich wenig, dass man OOC weiß, dass man nie rauskommen wird. Das Einzige was die Leute kennen ist wieder Sklaverei am Reisfeld. Das Reisfeld und der Zwang darauf zu arbeiten, bieten eine Form der Unterdrückung, die es im Alten Lager gar nicht gibt.



    Wieviele Schürfer füttert ein Bandit denn mit einer gestohlenen Armbrust durch? Die Banditen bereichern sich in erster Linie selbst. Ob Buddler etwas anderes als Erz oder Waffen dabei haben, interessiert die meisten meiner Erfahrung nach nicht. Es wird doch nicht mal nach Wurst, Brot oder Wein gefragt. Seien wir uns doch mal ehrlich, ins Neue geht man für's "volle Pfund auf's Maul". Engine Gebollere vom Feinsten. Reagiert das Alte Lager aber mit mehr Gardepräsenz, verlieren viele Banditen urplötzlich die Motivation. Woran das wohl liegt?

    Kann mich vorm Reset an Zeiten erinnern, als die Bande so stark war, dass man sich nicht mehr aus dem Alten Lager traute und dieses temporär sogar abriegeln musste. Mehr Garde löste dieses Problem und das Machtgleichgewicht schwenkte wieder um.



    Schutzerz hat noch nie jemanden vor Schlägen bewahrt. Höchstens vor Schlägen derer die Schutzerz verlangen. Buddler hauen sich regelmäßig gegenseitig aufs Maul.


    Ich finde übrigens auch, dass das Alte Lager eine Identitätskrise hat. Würde sich das mehr am Single Player bzw. an meiner Schilderung orientieren, hätte es das Neue Lager auch leichter.

  • Junge, Junge. Schon mal im Neuem Lager nach dem Reset gespielt?


    Am Reisfeld geht es rau zu, aber im Vergleich dazu, ist das restliche Lager ziemlich ruhig. Du wirkst mir wie die Sorte Spieler, die während einer Schicht am Reisfeld vorbeigehen, weil sie raus wollen und sich dann wundern, wieso sie aufs Feld geschickt werden. Anstatt, dass man sich am Ende der Schicht kurz aufs Reisfeld dazu schleicht und nach der Schicht dann das Lager verlässt, hajo. Das wäre ja fast einfach und man müsste Einfallsreich sein. Glaube das ist nicht so deine Stärke.


    Es gibt Banditen, die bereichern sich selbst, drücken aber auch gerne mal was ab. Wie stellst du dir das vor, dass jeder Bandit von der Wohlfahrt kommt und jeden neuen gleich in die Arme nimmt, ihm durch sein Haar streichelt und ihm sagt, dass alles besser wird, denn es gibt hier keine bösen Gardisten?!


    Wir haben Banditen, die so einiges nicht verstanden haben, was RP angeht. Stimme ich dir komplett zu, aber dass auf die Allgemeinheit zu beziehen ist einfach nur Dreist . Uns geht es nicht nur um Engine Bollerei, wir machen genügend RP, wo sich Leute im Nachhinein auch melden und sich dafür bedanken, wo es nicht nur um Erz und Waffen geht.. Vor allem Waffen.. dass die Mal abgenommen werden, das passiert auch nur jedes Schaltjahr. 2020 lässt grüßen.


    Die Gardepräsenz kommt und geht, aber trotz dieser Präsenz ist es uns schon oft genug gelungen, ordentliches auf die Beine zu stellen, dass sich Leute aus dem NL abmelden, hat eher was mit dem NL an sich zutun oder aus anderen Gründen. Nicht weil das AL so stark ist.


    Am besten mal keine 140 in der 100er Zone fahren, danke.

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  • Aja, und wie frei sind die Leute im Neuen Lager denn? Schon mal einer rausgekommen? Hilft natürlich wenig, dass man OOC weiß, dass man nie rauskommen wird. Das Einzige was die Leute kennen ist wieder Sklaverei am Reisfeld. Das Reisfeld und der Zwang darauf zu arbeiten, bieten eine Form der Unterdrückung, die es im Alten Lager gar nicht gibt.

    Zum ersten Punkt: Wer meiner Meinung nach das OOC Wissen nutzt, dass der Ausbruchsplan nichts bringen wird, ist in meinen Augen auch nicht im neuen Lager willkommen. Im Neuen Lager streben die Leute den Ausbruch aus der Barriere, da sie ja NICHT wissen können, dass es alles nicht bringt und diese hoffen, das sie eines Tages ganz leicht und entspannt die Barriere verlassen können.


    Zum zweiten Punkt: Wie bereits erwähnt, ist neben dem Reisfeld das Jagen noch die einzige Nahrungsquelle, die das Neue Lager hat, wenn man mal einen Überfall nicht mitzählt. Natürlich werden Leute auf das Reisfeld gezwungen, da sie ja sonst nichts anderes an Nahrung für das Lager beitragen können, außer sie haben Glück und können jagen gehen, was wohl bei den meisten Schürfern/ Bauern nicht der Fall ist.

    Wieviele Schürfer füttert ein Bandit denn mit einer gestohlenen Armbrust durch? Die Banditen bereichern sich in erster Linie selbst. Ob Buddler etwas anderes als Erz oder Waffen dabei haben, interessiert die meisten meiner Erfahrung nach nicht. Es wird doch nicht mal nach Wurst, Brot oder Wein gefragt. Seien wir uns doch mal ehrlich, ins Neue geht man für's "volle Pfund auf's Maul". Engine Gebollere vom Feinsten. Reagiert das Alte Lager aber mit mehr Gardepräsenz, verlieren viele Banditen urplötzlich die Motivation. Woran das wohl liegt?

    Was würdest du denn lieber mitnehmen? Die tolle Waffe des Buddlers und etwas Erz, womit du dich selber versorgen kannst oder das Essen und das Erz, damit man halt jedem Schürfer mal ne Schüssel Pilzsuppe ausgeben kann? Natürlich denken viele an sich selbst und wollen sich erstmals selber versorgen, statt dann mal bei einem erfolgreichen Überfall jedem ne Schüssel Pilzsuppe für nen Tag geben zu können. Außerdem verstehe ich auch den Punkt Motivation nicht. Ich erinnere mich noch, als wir mal mit c.a 20 Mann einen Außenweltkonvoi überfallen wollten, da hatte auch keiner gesagt 'Oh, Scheiße. Da sind jetzt 4 Gardisten, nen Baldric mit fetten stats und 5 Schatten, gegen die wir keine Chance haben.' Wie sagt man denn so schön? 'Probieren geht übers studieren'. Vielleicht merkt man sich die Fehler von dem Überfall und macht es dann später anders.

  • Seien wir uns doch mal ehrlich, ins Neue geht man für's "volle Pfund auf's Maul". Engine Gebollere vom Feinsten. Reagiert das Alte Lager aber mit mehr Gardepräsenz, verlieren viele Banditen urplötzlich die Motivation. Woran das wohl liegt?

    wenn du enginegeboller willst gehst du ins alte... da gibs tränke und teaches mit beinahe industrieller routiene. Soll hier kein Hate gegen das alte sein sonder lediglich ein vergleich. Schon ein engine trainingskampf sehe ich im neuen enorm selten. Ich bin da einer der wenigen die das in jedes training einbauen. (korrigiert mich wenn ich da flsch liege).


    Ist übrigens ein Kritikpunkt der immer wieder zu höhren ist, dass wir Bandieten alles enginenieten sind, weil wir a keine ahnung haben wie man in der engine kämpft und b es kaum üben.


    Beispiel, ich hab heute nen enginekampf gegen nox gemacht (zugegeben aufm lappi bin ich eingeschränkt) er hatte mich 5 mal getroffen bevor ich ihn auch nur einmal getroffen hab. danach wurde er selbstsicher und hatt seine verteidigung gelockert, sodass ich wenigstens ein paar mal durchkam.


    also erzähl mir nix von enginegeilheit im neuen...

    Ich könnte Charaktere, denen es um Freiheit geht an einer Hand abzählen und das auch nur, wenn ich mir ein paar Finger abschneide. Dieses ganze getue um die Freiheit, wenn es mal vorhanden ist wirkt im NL sehr unauthentisch und oft auch nur als Mittel zum Zweck, für dieses raue Klima. Aber dafür ist das eigentlich gar nicht notwendig.

    Ich bin mal so frei und zähle mich darunter... was bedeutet freiheit im NL für mich?

    1 ich habe keinen bandenchef der mir sagt was ich zu tun habe, stattdessen mache ich was ich will.

    Das einzigste was es hier vom Bandenchef oder anderen führungsfiguren gibt sind Aufträge. Man kann nun argumentieren, dass die Söldner befehle vom Söldnerchefkriegen, aber letztlich ist jeder söldner frei diese abzulehnen und das schlimmste was passiert wäre ein rausschmiss bei den söldnern.

    2 Der plan der wassermagier auszubrechen... Leider sind akute pläne und missionen diesen ausbruch vorzubereiten rar gesäht, hier wäre doch mal ein konkreter kritikpunkt in richtung lagerführung. Letztlich muss das aber auch die Zeit hergeben schliesslich sind zuma und aerion auch keine ewigwachen Hartzer.

    3 zusammenhalt gegen die unterdrückung durch die Riege im alten Lager...

    Tja, hier musste ich im RP leider einen herben dämpfer hinnehmen. Leider haben viele hier im lager (Söldner und Bandieten) eine riesen Panik vor der Garde und den roten allgemein, dass sie auf keinen fall irgendetwas tun würden was sie verärgern könnte. einzige ausnahmen sind überfälle wo mal 100 erz oder 3 fleischkeulen geklaut werden. Diese sind bislang aber auch (ooc) von den roten gewünscht, damit sie sich austoben können. Und nein ich will die sache mit der Armbrust nicht ins detail ziehen.


    Alles in allem würde ich nicht von einer Identitätskriese im allgemeinen reden und erst recht nicht von der Lagerleitung ausgehend. wenn euch das Thema freiheit also wichtig ist dann solltet ihr als charaktaire einfach dieses mal mehr zur geltung bringen. (aufstand gegen die unterdrücker des reislords, gemeinsamer wiederstand gegen die tyranai und die arroganz der roten etc.) Denn es sind die chars und insbesondere die in der Bande die vielfach mich arschkriecherei vorrankommen und dieses ausleben.


    Andererseits kann ich auch jeden verstehen, da das offene austragen von Konflikten (was ich auch unter freiheit zähle), das auflehnen gegen stärkere/mächtigere idr. negativefolgen hat (massive verzögerung der Lehre, verweigerung besserer bewaffnung, verweigerung einer bereits zugesagten beförderung, ewig nachtragende feinde im eigenen Lager die einem das leben schwer machen). Ihr wollt das das Thema freiheit mehr zur geltung kommt, dann lebt es selbst.


    Scheisse ich sollte aufhöhren diese diskussion zu verfolgen :D

  • Ich finde übrigens auch, dass das Alte Lager eine Identitätskrise hat. Würde sich das mehr am Single Player bzw. an meiner Schilderung orientieren, hätte es das Neue Lager auch leichter.

    Inwiefern gibt es in deinen Augen denn eine Identitätskriese innerhalb des Alten Lagers?


    Ich finde es nämlich immer recht schwierig von einer Identitätskriese zu sprechen und davon dass alles besser laufen würde, wenn man mehr nach seiner eigenen Vorstellung geht.


    Denn im Grunde kann man nur grob die Weichen stellen. Am Ende hängt es ohnehin von den Charakteren an sich und deren Eigenschaften ab, wie sich alles andere Entwickelt.

  • Rivas

    Mein Sarkasmus kommt geschrieben nie so wirklich rüber und emojis sind mir einfach zuwider. Ich hab das mit der Bollerei deswegen geschrieben, weil jemand aus dem Neuen vor kurzem meinte: "Wenn du kein RP willst gehst du ins Alte.". Dachte so kann ich mal die Gemüter etwas wachrütteln.

    Zu den Wohlfahrtsbanditen: Warum nicht? Wenn alles andere nicht funktioniert? Der Zusammenhalt sollte im Neuen Lager wieder größer werden oder nicht? Probiert die Leute doch mal damit zu binden.


    Daniel

    "Die meisten Schürfer/Bauern können das Lager nur so versorgen", warum eigentlich? Warum hat das Neue, das Freie Lager, eine so strikte Hierarchie? Wäre das nicht ein Mittel Leute ans Neue Lager zu binden? Im Alten Lager musst du erst mal Schatten werden bis dir jemand zeigt wie man Rührei zubereitet. Warum bricht das Neue Lager nicht mit dieser Servertradition? Wenn Neue Spieler hören, dass im Neuen Lager schon Buddler einem Handwerk nachgehen dürfen, wäre das doch ein solider Grund.


    Baldric

    Wenn du mich fragst ist das Alte Lager zu nett. Wie oben beschrieben sollte es mehr das Unterdrückerlager sein. Das hat sich hier auf SKO nunmal anders entwickelt und das finde ich per se auch gar nicht schlecht, finde aber, dass es sich vom Original weit entfernt hat. Im Moment weiß ich gar nicht warum ein Buddler Schatten werden sollte. Weniger Verantwortung und fehlen tut es einem ja trotzdem an nichts. Lediglich die Statscap ist ein Argument, aber die hat wiedermal nichts mit RP zu tun. Kann man annähernd verstehen was ich meine?


    Dadurch dass das Alte Lager nun so funktioniert wie es das eben tut, gibt es keinen Grund in eins der anderen Lager zu flüchten. Denkt mal an den Singleplayer: Der erste Rote den du siehst haut dir erst mal aufs Maul. Diego ist dann ganz okay. Die beiden Banditen sind freundlich geben dir einige Tipps und warnen dich davor ohne Waffe in dein Verderben zu rennen. Die Brückengardisten reden dich schon wieder blöd an, die Torwache mag keine witzigen Kerle und haut dir aufs Maul. Mir fällt außer Lefty im Neuen niemand ein, der ungut zu dir ist. Im Alten Lager gehts da schon rauer zu. Auf SKO ist es doch schon immer so, dass dich die Neuen um einen Minenkonvoi förmlich anbetteln. Hier wird niemand gezwungen, die Buddler hacken alle freiwillig in der Mine. Ist ja auch ein cleveres System.

  • Wenn du mich fragst ist das Alte Lager zu nett. Wie oben beschrieben sollte es mehr das Unterdrückerlager sein. Das hat sich hier auf SKO nunmal anders entwickelt und das finde ich per se auch gar nicht schlecht, finde aber, dass es sich vom Original weit entfernt hat.


    Wüsste nicht, inwiefern das alte Lager

    im Singleplayer härter sein sollte als auf SKO. Im Singleplayer machst du mal vier, fünf Aufgaben und haust 2 Typen in der Arena um, holst die Liste ab, um schlussendlich nach einigen Stunden glücklich mit der Schattenkluft das Erzbaronhaus zu verlassen. Auf SKO müsstest du schon monatelang spielen, um überhaupt in Frage zu kommen, der nächste mögliche Schatten zu werden. Man kann schlecht über jemanden urteilen, nur weil er ein paar Aufgaben erledigt hat. Deshalb finde ich das alte Lager auf SKO deutlich härter als im Singleplayer. Und wenn du mal eine einzige falsche Entscheidung trifft, dann startest du wieder fast bei null. Spreche von Erfahrung.;)



    Dadurch dass das Alte Lager nun so funktioniert wie es das eben tut, gibt es keinen Grund in eins der anderen Lager zu flüchten. Denkt mal an den Singleplayer: Der erste Rote den du siehst haut dir erst mal aufs Maul. Diego ist dann ganz okay. Die beiden Banditen sind freundlich geben dir einige Tipps und warnen dich davor ohne Waffe in dein Verderben zu rennen. Die Brückengardisten reden dich schon wieder blöd an, die Torwache mag keine witzigen Kerle und haut dir aufs Maul. Mir fällt außer Lefty im Neuen niemand ein, der ungut zu dir ist. Im Alten Lager gehts da schon rauer zu. Auf SKO ist es doch schon immer so, dass dich die Neuen um einen Minenkonvoi förmlich anbetteln. Hier wird niemand gezwungen, die Buddler hacken alle freiwillig in der Mine. Ist ja auch ein cleveres System

    Du hast es doch selber geschrieben. Die meisten Roten machen dich halt respektlos an, noch BEVOR du überhaupt in einem Lager angekommen bist. Neben Lefty fallen mir noch drei weitere Blaue ein, die dich auch blöd anmachen. Der Söldner in der Arena, Butch und der Söldner, in der freien Mine, der dich halt mit dem ganzen Essen verarscht. Im Singleplayer müsste man es sich also überlegen, ob man überhaupt ins alte Lager will. Den Punkt mit dem Hacken verstehe ich ebenfalls nicht. Wenn ein Minenkonvoi ansteht und ein fauler Buddler mal keine Lust hat auf den Minenkonvoi, dann gibt es ein paar aufs Maul und er kommt mit. Freiwillig hacken die Buddler also nur, wenn sie mal alleine ohne Rote hacken, um halt an das tolle Erz zu kommen.

    "Die meisten Schürfer/Bauern können das Lager nur so versorgen", warum eigentlich? Warum hat das Neue, das Freie Lager, eine so strikte Hierarchie? Wäre das nicht ein Mittel Leute ans Neue Lager zu binden? Im Alten Lager musst du erst mal Schatten werden bis dir jemand zeigt wie man Rührei zubereitet. Warum bricht das Neue Lager nicht mit dieser Servertradition? Wenn Neue Spieler hören, dass im Neuen Lager schon Buddler einem Handwerk nachgehen dürfen, wäre das doch ein solider Grund.

    Weil diese halt zu faul sind, mal einen Lehrer zu fragen, ob dieser vielleicht ihn als Lehrling aufnehmen möchte. Beim alten Lager ist es genauso, bloß, dass dort oft Aushänge hängen mit 'Hier einer gesucht, da ein weiterer nichtsnütziger Buddler gesucht' und, und, und. Soweit du es geschafft hast, mal ein Handwerk zu erlernen, dann kommst du automatisch auch oft in Gespräche zu Gildenmitglieder und kannst bei deinen arbeitslosen Buddlerfreunden prahlen. Ob man im alten Lager ner Gilde angehören muss, um Rezepte beigebracht bekommen zu haben, kann ich zZ nicht sagen, bei mir hat das Ansprechen auf den Lehrer immer geholfen.

  • "Die meisten Schürfer/Bauern können das Lager nur so versorgen", warum eigentlich? Warum hat das Neue, das Freie Lager, eine so strikte Hierarchie? Wäre das nicht ein Mittel Leute ans Neue Lager zu binden? Im Alten Lager musst du erst mal Schatten werden bis dir jemand zeigt wie man Rührei zubereitet. Warum bricht das Neue Lager nicht mit dieser Servertradition? Wenn Neue Spieler hören, dass im Neuen Lager schon Buddler einem Handwerk nachgehen dürfen, wäre das doch ein solider Grund.


    Im Neuen Lager haben so einige Leute ihre Lehre als Schürfer angefangen. Heißt aber nicht, dass die Lehrplätze jetzt jedem hintergeschmissen werden. Kann es also sein, dass du keine Ahnung hast, wie es zur Zeit im Neuen Lager läuft?

  • Baldric

    Wenn du mich fragst ist das Alte Lager zu nett. Wie oben beschrieben sollte es mehr das Unterdrückerlager sein. Das hat sich hier auf SKO nunmal anders entwickelt und das finde ich per se auch gar nicht schlecht, finde aber, dass es sich vom Original weit entfernt hat. Im Moment weiß ich gar nicht warum ein Buddler Schatten werden sollte. Weniger Verantwortung und fehlen tut es einem ja trotzdem an nichts. Lediglich die Statscap ist ein Argument, aber die hat wiedermal nichts mit RP zu tun. Kann man annähernd verstehen was ich meine?


    Dadurch dass das Alte Lager nun so funktioniert wie es das eben tut, gibt es keinen Grund in eins der anderen Lager zu flüchten. Denkt mal an den Singleplayer: Der erste Rote den du siehst haut dir erst mal aufs Maul. Diego ist dann ganz okay. Die beiden Banditen sind freundlich geben dir einige Tipps und warnen dich davor ohne Waffe in dein Verderben zu rennen. Die Brückengardisten reden dich schon wieder blöd an, die Torwache mag keine witzigen Kerle und haut dir aufs Maul. Mir fällt außer Lefty im Neuen niemand ein, der ungut zu dir ist. Im Alten Lager gehts da schon rauer zu. Auf SKO ist es doch schon immer so, dass dich die Neuen um einen Minenkonvoi förmlich anbetteln. Hier wird niemand gezwungen, die Buddler hacken alle freiwillig in der Mine. Ist ja auch ein cleveres System.



    Auch bei uns hauen einem die ersten Roten die man sieht in der Regel aufs Maul.


    Und auch im SKO Alten ist es nur so lange gut, wie keiner aufmuckt. Bloodwyn hat im SP den Helden nicht fertig machen wollen weil alles okay war, sondern weil er kein Schutzerz zahlen wollte. Macht das auf SKO einer, schicke ich ihm auch Buddler hinterher um ihn daran zu erinnern, dass er doch Schutz braucht. Jeder Buddler hackt auch nur so lange freiwillig, wie er freiwillig hackt. Wenn er keine Lust hat, hackt er trotzdem. Natürlich können wir nicht durchgehend jeden Buddler der Hallo sagt verdreschen, sonst will keiner bei uns im Lager spielen. Natürlich müssen wir die als Gildenmitglieder der OOC Aufgabe nachgehen und die Lagerlosen bespaßen. Das sind einbußen die jedes Lager zu treffen hat. Aber ich würde behaupten das einige Lagermitglieder bei uns den Buddlern das Leben schwerer machen als nötig, darunter mein Char.

  • Warum bricht das Neue Lager nicht mit dieser Servertradition?

    1 keiner wird es wagen dir etwas beizubringen, weil der danach vom Kneipenchef steckbrieflich gesucht wird.


    2 OOC ist es servertratition, weil ein verbreiten von kochperks oder pfannen in den augen vieler die kneipe/die taverne zerstören würde. Ich selbst kritisiere dies sowohl im RP als auch OOC aber bislang kämpfe ich da leider gegen windmühlen. Nur schade das ich meinen char als unfähigen Koch und salatpflücker ausspiel, sonst könnte ich dies auch im RP direkt angehen.


    3 im NL gibt es so gut wie niemanden der Kochperks kennt.

  • Ich wollt nur noch mal eben sagen, dass ich als Reaktion auf die Diskussion in diesem Thread eine PM von Zuma erhalten habe. Welcher mich über einige Tatsachen im Neuen Lager aufgeklärt hat. Er versuchte mir den Sachverhalt verständlich darzubringen und lud mich ein mir doch selbst einmal ein Bild vom Post Reset NL zu machen. Was man aus den paar Nachrichten die wir hin und hergeschrieben haben deutlich erkennen konnte ist, dass Zuma sehr wohl den Kontakt sucht und an Lösungsvorschlägen interessiert ist.


    Ich glaube, dass ihm genauso wie mir, das Projekt SKO und all seine RP Aspekte am Herzen liegen. Umsonst würde man dieses Spiel nicht seit so langer Zeit spielen. Ich für meinen Teil hoffe, dass sich das Neue Lager wieder derrappelt und dass seine Mitglieder es nicht aufgeben.