Beiträge von Immo

    Kurz dazu, da ich ja nun zweimal verlinkt wurde.

    Sulmahadin : Das ist alles nicht das Problem. Es gab natürlich auch sehr angenehmes RP. Ich erinnere mich gut wie ich bspw mit Aurentius für Alwando in das Sumpflager bin. Da kam Abenteuerstimmung auf - bis mein Spiel leider mitten im Ansturm eines Scavengers gecrasht ist. Aber wurde aufgehoben, also war alles gut am Ende. Habe nur leider das RP im Sumpf verpasst. Oder auch, dass sich Redan um Buddler-RP bemüht hatte, nur das sehr skeptische Immo einen Hinterhalt des Neuen Lagers vermutete und deswegen nicht mitgegangen ist, bevor er als Sklave.. *hust* ... äh freiwilliger Helfer auf den Reisfeldern endet. Ich denke auch, dass die anderen Buddler und die Schatten das bestätigen können, dass ich IC nicht mundfaul war. Wie Erzheim es aber beschrieben hat, zeigt gerade, dass nicht nur ich diese Problem habe.

    Erzheim: /sign

    Ahoi,

    einigen ist die deutlich geringere Aktivität ja sicher schon aufgefallen.
    Zum einen liegt das wie bei den meisten sicher am deutlich besseren Wetter und der Möglichkeit sich zumindest ohne Probleme draußen mal ins Cafe zu setzen und ähnliches.

    Zum anderen liegt es aber auch an anderen Dingen, die ich hier kurz klären möchte. Dabei will ich gar keine große Diskussion entfachen, ob das Unsinn oder nicht ist, aber Feedback ist mir wichtig, vorallem bei einem Projekt, wo man das Herzblut an jeder Ecke merkt. Sollten Fragen bezüglich meiner Abmeldung auftauchen, schreibt mir doch bitte einfach privat und ich antworte euch gerne.

    Ansich hat das ganze nämlich nur zwei große Gründe:

    1. Die Monotonie als Buddler. Smalltalk, Erz hauen, Smalltalk, Smalltalk, Erz abdrücken und der Spaß beginnt von vorne. Dass Alltags-RP dazu gehört und den Großteil ausmacht, ist ja nicht das Problem. Aber die Möglichkeiten sind unfassbar beschränkt. Selbst mit einer Waffe und einer (Lumpen-)Hose ist es kaum möglich irgendwelche Viecher zu töten und mal selbst ein kleines Abenteuer zu erleben - und "Du bist selbst für dein RP verantwortlich" ist ja nun das Motto. Nur leider beschränkt sich das eigene RP dann doch eher auf Smalltalk.
    2. Die Tödlichkeit der Welt ist gut dargestellt, aber wie gesagt: Wenn man mehrere RL-Wochen spart, sich ausbilden lässt und eine Waffe schwingt, dann möchte man vielleicht doch gerne den Molerat am Tunnel zur Mine mal umhauen können. Aber das ist ein absolutes Würfelspiel wer dann gewinnt. Dann doch lieber oben rüber und hoffen, dass kein Snapper nah genug dran ist. Das zweite Problem ist: Laufen. Ansich macht man bis man wahrscheinlich ca. 3000 Erz (sehr subjektive Schätzung) in Waffen, Rüstungen und Ausbildung investiert hat, nichts anderes als Weglaufen. Und läuft, während man die Brocken grindet, andauernd Gefahr, dass der bisherige Fortschritt für die Katz ist und man bei 0 anfängt.

    TLDR: Weglaufen oder Smalltalk sind auf Dauer nicht allzu spannend.

    Das ganze klingt jetzt sicher deutlich kritischer und polemischer als ich möchte, aber das war jetzt der fünfte Versuch einen Text zu schreiben, der knapp ausdrückt, was mich bedrückt. Ich denke aber, dass ihr versteht was ich meine und hoffe, dass ihr auch wisst, dass das nicht als Angriff zu werten ist.

    Dementsprechend bin ich erstmal auf unbestimmte Zeit mit Immo inaktiv. Ich werde aber regelmäßig in das Forum reinschauen. Solltet ihr also mal einen Ausspieler für ein Event brauchen, meldet euch gerne! NPCs ausspielen ist schließlich Peak RP ;)

    Liebe Grüße, viel Buddlerglück, reiche Beute und Schläfer erwache,

    Immo.

    Mal unabhängig von der Idee eines kompletten Wipes - den ich persönlich auch nicht für allzu sinnvoll erachte, da man quasi das gesamte RP, alle Geschichten, alle Blödsinnsaktionen und ähnliches einfach auslöscht - finde ich die Idee des Soft-Wipes bzw. eines größeren Events von immenser Tragweite gar nicht so schlecht.
    1. sorgt das für eine ganze Menge RP, wenn mal wirklich die Kacke am Dampfen ist.
    2. Erdet das sicher einige Spieler, denen in der Kolonie kaum noch etwas anhaben kann
    3. Tote Spieler ergeben sich dann eben durch eigene Dummheit ("Lauft, ich halte die 30 Orks alleine auf!") oder man kann ja fragen wer bereit wäre seinen Charakter aufzugeben.

    Aus Fairnessgründen könnte man bei der freiwilligen Aufgabe ja vielleicht ein paar Gimmicks einbauen: Wenn überall tote Leute liegen, findet man schneller eine Waffe. Oder Attributsboni beim Start (eben mal kein völliger Clown beim Reinwurf), usw. Dabei kann man natürlich auch den verstorbenen Charakter als Maximum setzen, sodass der neue Char dann trotzdem noch (deutlich) schwächer ist, aber eben kein 5/5 Typ mit schwerem Ast.

    Ich denke, dass ein größeres Event, das mal etwas die Machtbasis verschiebt oder für absolutes Chaos in der Kolonie sorgt, auch für eine größere Motivation sorgen könnte. So viel Spaß ich auf dem Server auch hatte, aber inzwischen ist die Luft durch die absolute Monotonie eines Buddlers raus (und da geht es nicht nur mir so). Dazu aber mehr im Abmeldethread.

    Hab es einige Zeit gespielt, aber warte auf das nächste Content Update bevor es weitergeht. Sonst macht Base Building nicht mehr allzu viel Spaß :D

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    Oh was für eine geile Idee! Der Schal köntte noch etwas mehr Kontur bekommen aber Modellieren ist halt auch echt schwierig. Ich hab auch noch 'ne Frostgrave Bande in der Vitrine rumstehen, richtig sympathisches, schnelles Spiel :)

    Erledigt. Schals/Umhänge/Mäntel sind ja zum Glück schnell mit ein bisschen Dynamik versehen :D Nach 1500 Punkte Space Marines zu Chaos Space Marines mit Roben umbauen hängt es mir nur zum Hals raus.

    Ja, Frostgrave fetzt. Da man eben alle Minitauren benutzen kann, habe ich mir das mal als Ziel für die nächsten Monate gesetzt. Große Tabletopspiele fressen mir inzwischen zu viel Zeit.

    Ich hasse Hände. Verbesserungsvorschläge erwünscht!

    Verbesserungsvorschlag: Weniger dem falschen Imperator huldigen, mehr Tzeentchs Streiche supporten :P

    Aber ernst gemeint: Versuch mal mindestens 3 verschiedene Töne derselben Farbe zu benutzen, um Schatten zu malen und die Übergänge hinzukriegen. Das ist mit Stiften natürlich deutlich schwieriger als mit Pinseln, aber mit ein bisschen Übung geht das leicht von der Hand :)

    Immo bringt einen Aushang an.

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    Für die Liebhaber ausgefallener Würste und

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    Eine steife Brise wehte über die kleine, namenlose Insel nordöstlich von Vengard, und der Tag begann, wie die unzähligen Tage in Väters und Urväters Tagen auch schon. Das Krächzen der Möwen am Strand und auf dem Meer weckten die Bewohner des kleinen Dorfs und versprachen reiche Beute mit wenig Gefahr. Wo Möwen waren, waren auch Fische. Und Möwen am Strand ließen auf Fische nahe des Ufers schließen.
    Aber erst als seine Frau Bente - kaum zu unterscheiden von den satten Robben, die sie jagten, wenn die See zu rau war - ihm seine Kleidung auf das Haupt schmiss, das auf das strohgefüllte Kissen gebettet war, wachte Immo auf und rieb sich den Schlaf aus den Augen. "Sach ma spinnst du, du Tölpel! Die annern sind schon auf See und du liechst hier rum!", schimpfte sie ihn einen Taugenichts und aus einem guten Morgen mit leichten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke, wurde eine panische Flucht. Noch während er aus dem uralten Blockhaus flüchtete, zog er sich die Kleidung an, um möglichst schnell auf See seinem Tagwerk nachzugehen und Beliars Avatar zu entkommen.
    Als er den Strand betrat sah er schon wie die anderen Fischer die Netze auswarfen und die Leute, die er nicht ganz ungerne mochte, dort begannen ihm die Beute wegzuschnappen. Zügig sprang er in das kleine Boot, das dereinst sein Großvater Benno gebaut hatte und auf den klangvollen Namen "Undina" getauft war. Der lokale Priester hatte einst von einer Hexe erzählt, die sich Adanos verschwor, um seine Kräfte für das Böse zu missbrauchen und am Ende auf den Grund des Meeres verbannt wurde, doch der alte Benno hatte bei der Predigt nicht gut aufgepasst und das bittere Ende verpasst. Manchmal glaubte Immo, dass seitdem ein Fluch auf diesem Boot lastete. Aber immerhin gab es heute große Schwärme vor der Küste. Mit ganzer Kraft paddelte er heraus. "Verdammich. Lasst mir wat übrich, ihr Eierköppe!", rief er über die Wellen seinen Freunden zu, was für großes Gelächter sorgte.
    Es dauerte nicht lange und die Boote waren voller Fisch. Sein Arm schmerzte vom Schwingen des Knüppels, um die unfreiwilligen Mahlzeiten vom Zappeln und Flüchten abzuhalten und ihnen den Gar auszumachen. Aber es hatte sich gelohnt. Reiche Beute. Genug Essen für die nächste Zeit und den Rest könnte man durch Pökeln und Räuchern ewig haltbar machen und damit wäre die Steuer auch schon bezahlt. Doch Krieg fordert mehr als Steuern...
    Gesättigt von einer deftigen Mahlzeit nach der nächsten, saß Immo mit den anderen am Strand, als das Horn des wackligen Wachturms ertönte. Ein Signal für die Ankunft der Steuereintreiber. Doch ein zweites Mal wurde geblasen. Gefahr. "Sabbel nich'. Der Idiot da oben hat sichä nur falsch gezählt.", war Beppos Meinung zu dem Thema, als Immo die anderen zur Rückkehr ins Dorf motivieren wollte. "Bist du blöd, du Idiot? Wie soll der sich bei zweima' Blas'n verzähl'n? So blöd is' selbst der nich'.", kam unverzüglich seine entnervte Antwort, die durch ihre simple Schlüssigkeit die Männer überzeugte zurück ins Dorf zu gehen. Schon auf dem Rückweg konnten sie über die Dünen blickend das große Segel erkennen, das dort gerefft am Eichenstamm dicken Mast baumelte. Und dann noch ein zweites Segel. "Zweimastä? Woll'n die uns jetz' rekrutier'n?", fragte der eine und "Oder die woll'n die Insel besetz'n, weil die Orks im Anmarsch sind.", mutmaßte der andere. "Nö, die brauch'n uns doch für die Feldverpflegung. Die Weibers kann man doch nich' in die lütten Pötte setz'n und auf dat Meer schick'n.", meinte Beppo: "Die woll'n sichä nur ordentlich Fisch abstaub'n. Steuäerhöhung und so Krams." Im Dorf angekommen standen jedoch schon zig Soldaten des Königs mit gezogenen Waffen und hielten die wütende Meute von Fischersfrauen in Schach. Ein Paladin in Vollplattenrüstung verlas den Befehl, der das Siegel des Königs trug: "Im Namen Rhobars des Zweiten werden alle Schiffe des Königsreichs beschlagnahmt, um unsere Flotte für den Krieg zu stärken. Der König dankt euch, treue Untertanen, für eure Mithilfe und hofft, dass ihr auch weiterhin unsere Armeen mit Nahrung versorgen könnt.". Die Stimme war klangvoll und gutmütig und sofort wurden ihm wüste Beschimpfungen entgegengeschleudert. "Sach ma, bist du bescheuert, Aldä?! Wie soll'n wir Fisch ohne unsere Boote fang'n? Wat soll der Schietkrams hier?!", stimmte Immo mit den wütenden Mob von Fischern ein. "Boote sind keine Schiffe! Und dat Boot hier taugt nich' zum Kriech gegen die Orks. Weder für uns noch für den Könich!", schwang sich Immo zum Wortführer auf und zustimmendes Raunen kam von den Leuten hinter ihm. "Und dat Boot da...", sagte er und zeigte auf die löchrige Nussschale neben seinem Haus: "Dat gehört mir und nich' dem Könich! Soll er sich ein eigenes Boot bau'n, der alde Bandit!". Wieder kam Zustimmung von den Fischern und die ersten Steine und Stöcke flogen auf die Soldaten. Diese zögerten aber nicht lange und stachen ein paar Fischer ab und brachen den restlichen Widerstand schnell mit Schlägen der Schwertknäufe und Axtstiele. Die Boote wurden von der Mannschaft des Schiffs abtransportiert und die Männer unter Deck gebracht. Eine feuchte, lichtlose Zelle war nun ihr zu Hause.

    Erst nach drei Tagen sahen sie wieder das blendende Sonnenlicht durch zusammengekniffene Augen. Es ging über eine Planke auf ein anderes Schiff mit viel Tiefgang und breitem Rumpf. "Gefangenenschiff. Ich sach's euch.", murmelte Beppo und er sollte recht behalten. Zwei weitere Tage waren sie auf See und wurden von der Stadt Khorinis in einem Konvoi zum Minental gebracht. Immo wurde zuletzt reingeworfen und landete mit einem gekonnten Bauchklatscher in dem modrigen Tümpel. Erschöpft schwamm er an Land. "Na schöne Scheiße... Ich könnt' Kotzen...", murmelte er leise als er anhand der toten Körper, die sich in einer leicht gebogenen Linie sammelten und von denen zwei noch rauchten, bemerkte, dass es keinen Rückweg gab.