Beiträge von Kerdon

    Als langjähriger Besitzer der normalen One sollte ich aber vielleicht doch erwähnen, dass man inzwischen das Alter durchaus merkt - die hat jetzt etwa 6 Jahre auf dem Buckel und die Hardware der S ist nicht groß anders.


    Man muss also im Kopf behalten, dass man für seine 99€ ein Gerät bekommt, das zuerst keine Discs (und damit auch keine Blu-Rays) abspielen kann, zweitens also auf teils riesige Downloads angewiesen ist (Neuland-Ausbau, juhu!) und drittens, dem man sein Alter in der Performance manchmal etwas anmerkt. Mal so aus dem Leben gegriffen: Sekiro lief bei mir zwar grundsätzlich flüssig, litt aber teils unter sichtbaren FPS-Drops.


    Fazit: Kann man machen, 99€ sind auch nicht die Welt, aber man sollte wissen, worauf man sich einzustellen hat.

    Ich meine, der Maximalbetrag wäre in der alten Mine entweder um 5 höher oder niedriger als bei uns.. aber ja, es gibt einen Obergrenze, ab der man einfach nicht mehr bekommt. Müsste ich raten, wahrscheinlich, um die Erträge "realistisch" zu halten und eben nicht mit über einer halben Erzkiste Gegenwert zum Abgeben zu gehen (wie es bei dir der Fall war;))


    Trotzdem solltest du aber mehr als den Betrag haben, den du vor dem Abgeben hattest. Oder versteckt sich das hinter "ich habe aber immer noch meinen Anfangswert"?

    Keine Ahnung, wie da im Moment läuft, aber ich würde Leute schon innerhalb von ein paar Tagen oder einer Woche aufnehmen, wenn die RP Qualität passt und sich das OOC in Grenzen hält.


    Da muss ich jetzt doch mal konsequent widersprechen. Dass Aufnahmezeiten von 6-12 Monaten für eine Grundgilde zu viel sind, dürfte sich eigentlich von selbst erschließen. Bevor sich jemand daran aufhängt - ja, auch 12 Monate hat es mal gegeben. Zwar nur in einem oder wenigen Fällen, aber aus der Luft gegriffen ist auch das nicht.


    Trotzdem ist eine Aufnahme nach wenigen Tagen oder ein, zwei Wochen meiner Meinung nach aus verschiedenen Gründen völlig utopisch:


    Gehen wir für das Beispiel mal von einem neu hereingeworfenen Charakter aus, bei dem der Spieler dahinter kaum bis gar keine RP-Erfahrung hat. Nach der Ankunft im Lager wird er sich zunächst mit den wichtigsten Dingen vertraut machen, je nach Belieben (oder Wegzoll) viel Zeit auf dem Feld oder in der Mine verbringen und sich einleben. Dazu gehören typischerweise erste Schritte wie das Erlangen einer Stellung und der damit verbundenen Kleidung (Schürferhose, Bauernkleidung, evtl. Arbeiterkleidung), eine erste Waffe (vielleicht ein Dolch, Kurzbogen etc.) oder aber schlicht und einfach die ersten Kontakte im RP, vielleicht mit einer Art Mentor, die den Charakter anfangs unter seine Fittiche nimmt.


    Wenn ich mich an meine Anfangszeit zurück erinnere - die übrigens vor dem Reset liegt, womit sich auch Argumente wie "Früher war alles so unglaublich viel besser" erübrigen - dann haben alleine diese Schritte locker zwei bis drei Wochen aktives Spielen in Anspruch genommen. Idealerweise knüpft man die Kontakte dort auch mit Gildenmitgliedern, an die man sich im Zweifel wenden kann, oder aber, wenn man ein grundsätzliches Interesse an der Gilde hat. Hier sind auch die Gildenspieler gefragt, als Ansprechpartner für die Leute zur Verfügung zu stehen. Entweder, wenn sie von ihnen angesprochen werden, oder im Einzelfall auch, wenn der eigene Charakter es zulässt, sich im Rahmen eines Kneipen/Lagerfeuer-Abends mit den Neulingen über ihre Ziele und Wünsche zu unterhalten.


    Unser Beispielschürfer hatte in diesen zwei bis drei Wochen nun ausreichend Zeit, sich sowohl OOC als auch im RP auf die Gegebenheiten einzustellen. In 8/10 Fällen verbessert sich sein RP in dieser Zeit von einer Anfängerbasis auf ein etwas routinierteres Level. Nun wäre der nächste Schritt, sich mit der Gildenaufnahme auseinanderzusetzen.


    Er geht nun also zu einem Banditen hin und lässt durchklingen, dass er der Bande gerne beitreten möchte. Wenn wir vom schlechtesten Fall ausgehen, kennt der Bandit ihn gar nicht bis kaum, sodass aus vorherigen Situationen keine "Bonuspunkte" vorhanden sind und der Bandit nun sichergehen will, dass es sich bei dem Schürfer tatsächlich um einen guten Kandidaten handelt.


    Wiederholen wir das ganze Prozedere bei einem Großteil der anderen Banditen und kalkulieren eventuelle Sympathien aus der Schürferzeit bereits mit ein, landen wir im Endeffekt trotzdem bei einer Handvoll kleiner (und ich betone kleiner, keine Aufgaben wie "Geh ins alte Lager und besorg mir das Schwert von Baldric") Prüfungen, deren Absolvierung wiederum einiges an Zeit in Anspruch nehmen kann. Sei das nun, weil dafür benötigte Personen einfach nicht besonders häufig online sind, die Prüfung zeitintensiv konzipiert ist oder der Spieler selbst auf einmal weniger Zeit findet.


    Eine Aufnahmezeit von "ein paar Tagen oder einer Woche" kann somit einfach nicht erreicht werden und sollte meiner Ansicht nach genauso wenig angestrebt werden. Dafür nehmen Prozesse wie die Entwicklung des Spielers sowie des Charakters, das ordentliche Durchführen des nötigen RPs oder auch vermeintlich simple Hintergrundarbeiten wie das Herstellen entsprechender Rüstungen nach einem Engpass einfach zu viel Zeit in Anspruch.


    Außerdem: RP benötigt seine Zeit. Innerhalb weniger Tage durch sämtliche Stadien des Gildenlosentums zu rushen, käme mir sowohl aus einer Betrachterperspektive als auch als Spieler, dem das passiert, sehr komisch vor.


    Was ich für angemessen halten würde, sieht wie folgt aus:


    2-4 Wochen für das generelle Ankommen und Etablieren einer Position im Lager und weitere


    2-4 Wochen für die nötigen Schritte in die Grundgilde


    Daraus ergibt sich, dass man im Idealfall (stimmiges RP, gute Aktivität, keine weiteren Auffälligkeiten) innerhalb von 1-2 Monaten eine Aufnahme bewältigen kann. Diese Angaben haben "Störfaktoren" wie den Ausfall benötigter Charaktere zu einem gewissen Teil mit inbegriffen.


    Charaktere, die von dieser "Norm" abweichen, können je nach Bedarf länger in der Schürferphase behalten werden. Sei das nun, weil der Spieler sich OOC als völlig ungeeignet herausstellt, der Charakter es sich im RP mehrfach stark verbaut oder eine längere Inaktivitätsphase (aus eigenem Antrieb, natürlich nicht aufgrund von Familienstress etc.) folgt.

    Richtig. Mir geht es genauso. Aber auch im realen Leben. Wenn ich diese Jugendsprache höre, würde ich denen am liebsten die in den Kniekehlen hängende Hose so hoch ziehen, dass sie „Ey Diggah“ nicht einmal mehr aussprechen können. Aber leider wird das immer schlimmer.

    Die Vorstellung hat mich gerade sehr zum Grinsen gebracht.


    Geht mir allerdings auch so, weder hat man im Hauptspiel solche.. Entgleisungen.. gehabt (und jetzt fange mir keiner mit den englischen Namen an, das ist was anderes), noch sollte man sie dementsprechend hier haben. Ich persönlich werde dadurch meist relativ abrupt aus der Immersion gerissen, und es fällt mir etwas schwerer, das Gegenüber danach weiterhin ernstzunehmen. Was an einigen Stellen sicherlich schade ist, weil dahinter doch jemand steckt, der RP grundsätzlich verstanden hat.


    Kleiner Appell also an eventuelle Neue, die das hier lesen: Macht sowas bitte, bitte nicht.


    Zu Befehl, der Herr. Unter folgendem Link ist der Server zu finden:


    https://discord.gg/RSNbwEP


    Dort geht es zwar auch moderiert, aber generell etwas lockerer zu - man möge sich im Zweifelsfall also auch mal auf die eine oder andere hitzige Diskussion einstellen, wenn mal wieder ein weiterer Charakter das Zeitliche gesegnet hat oder sonstige Reibungspunkte entstehen.


    Wer damit kein Problem hat (oder auch, wer es hat und trotzdem einen Blick riskieren möchte), der fühle sich herzlich willkommen.


    Kindred Na, zufrieden?

    Einen Charakter vielleicht gar nichts, aber es kann nun mal auch nicht sein, dass die komplette Banditengilde dafür ausgenutzt wird, nur um voranzukommen. Das ist ebenso eine Gilde wie jede andere auch, eine Gilde die Authentizität verdient und die mit Leben gefüllt werden muss. Okay, lassen wir den Char so denken wie du sagst. Das ist ja alles kein Problem, aber ich persönlich finde, dass jeder bei der Bandenaufnahme dazu verpflichtet werden sollte, an Überfällen teilzunehmen. Egal ob der Char das gut findet oder nicht. Das ist nun mal eine Kernessenz dieser Gilde. Eine Bande ist zwar nicht zu vergleichen mit einer Einheit des Militärs, aber ein Grundzusammenhalt sollte hier dennoch bestehen, denn eine "Bande" ist immer noch ein Zusammenschluss.


    Dann muss aber zumindest auch gewährleistet sein, dass eine Aufnahme in die anderen Gilden trotz der Überfälle möglich ist. Bei den Söldnern mag das noch gehen, aber speziell die Magier scheinen da nach meiner Wahrnehmung empfindlich zu reagieren, weil es zu einem angehenden Magier, der sich dem Hüten des Gleichgewichts verschreibt, einfach nicht passt, wild durch die Kolonie zu marodieren.


    Ich stelle einfach mal die These auf, dass die Banditengilde auch ganz anders bespielt würde, müsste sie nicht skriptseitig und somit auch im RP den Aufnahmepool für die hohen Gilden darstellen. Jedenfalls in den Fällen, in denen der Charakter auch darauf ausgelegt ist, nicht nur konform mit der Masse zu sein, sondern auch mal banditenhafte Dinge zu tun. Auch leichte Banditen könnten das zwar tun, aber auch nur, wenn sie sich bereits sicher sind, dass ihr weiterer Weg auch die Bande sein soll.


    Bitte nicht falsch verstehen, ich würde gerne eine Bande sehen, die auch mal das tut, was das allgemeine Bild von ihr erwartet. Aber ob das immer ganz so einfach zu erreichen ist, steht auf einem anderen Blatt.