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  1. Strafkolonie Online
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Surdani/Sahir

  • Männlich
  • aus Neues Lager (urspr. Varant)
  • Mitglied seit 3. März 2026
  • Letzte Aktivität: 6. Juni 2026 um 18:52
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Persönliche Informationen

Geschlecht
Männlich
Wohnort
Neues Lager (urspr. Varant)
Beruf
Handlanger/Schürfer
Hobbys
Spazieren gehen, Würfeln, Schreiben, Grübeln

Strafkolonie Online

Serverbeitritt
16. Februar 2026

Charaktere

Charaktere

Surdani (RIP)

Sahir

Charaktervorstellung

Charaktergeschichte

Allgemeine Beschreibung

Sahir (ca. 20 Jahre) besitzt eine schlanke, drahtige Statur. Seine Bewegungen sind kontrolliert und bedacht, als würde er seine Umgebung ständig analysieren. Dunkle Haare und Bart und scharf geschnittene Gesichtszüge verleihen ihm ein ernstes, beinahe distanziertes Erscheinungsbild. Sein auffälligstes Merkmal ist seine Stimme und seine Narbe entlang der Kehle. Wenn Sahir spricht, klingt sie tief, rau und krächzend, oft begleitet von einem leisen, tiefen pfeifenden Atemgeräusch. Er vermeidet längere Gespräche und spricht meist nur das Nötigste. Wenn er spricht hat einen varantischen Akzent. Gepflegte/-s Äußeres und Ausdrucksweise, riecht nach Sandelholz.

Gesundheit

Während seiner Gefangenschaft in Ishtar wurde Sahir stranguliert und schwer gefoltert. Der Druck auf seinen Hals zerbrach Teile des Schildknorpels seines Kehlkopfes. Ohne medizinische Versorgung heilten die Bruchstücke asymmetrisch zusammen. Die Folgen sind:

  • Larynxstenose (dauerhafte Verengung der Atemwege) mit einhergehender Felverheilung
  • Beim Atmen entsteht ein leises pfeifendes Geräusch
  • Längeres Sprechen verursacht starke Schmerzen
  • Seine Stimme ist tief, rau und heiser
  • Worte müssen mit großer Kraft herausgepresst werden

Mit Hilfe spezieller Salben und Tees kann Sahir für eine Weile mehr oder weniger normal reden, auch über einen längeren Zeitraum.

*Nachtrag zu Nebenwirkungen*

Nach einigen Monaten merkt Sahir, dass normale schmerzkiller nicht mehr helfen und er stärkere Salben braucht und experimentiert mit Sumpfkraut und starken Salben herum. Die schmerzlindernde Wirkung dieser neuen Salben scheint mit der Zeit jedoch immer Wesensverändernder. Sahir wirkt, je nach Dosis zunehmend abwesend, teilweise letargisch und vergisst (trotz seines einzigartigen Gedächtnisses) sogar Dinge.

Fähigkeiten:

  • Lippenlesen
  • Zeichensprache
  • Lautlose Bewegung
  • Beobachtung und Informationsanalyse
  • Strategisches Denken
  • Gute Orientierung
  • Grundlegende Infiltrationstechniken

Fotografisches Gedächtnis: Sahir besitzt ein außergewöhnliches visuelles Erinnerungsvermögen. Gesichter, Karten, Räume oder Bewegungen kann er sich nach einmaligem Sehen merken.

Analytischer Verstand: Sahir erkennt schnell Muster, Machtstrukturen und versteckte Zusammenhänge. Sahir handelt selten impulsiv und denkt meist mehrere Schritte voraus.

Hintergrundgeschichte:

Zwischen den staubigen Gassen Varants verschwinden Geschichten schneller, als sie erzählt werden. Kinder ohne Namen, Händler ohne Herkunft, Musiker ohne Vergangenheit – all das gehörte zum Alltag der großen Städte wie Ishtar oder Mora Sul. Niemand fragt zu genau nach, woher jemand kommt. Und manchmal verschwinden Kinder einfach aus den Straßen, ohne dass sich jemand an sie erinnert. So auch Sahir.

Er erinnert sich nur bruchstückhaft an seine früheste Kindheit. Bilder, die eher wie Schatten wirkten als wie echte Erinnerungen. Eine enge Gasse. Der Geruch von Gewürzen und heißem Sand. Stimmen, die über einem Marktplatz durcheinanderriefen. Manchmal glaubt er sich an eine Hand zu erinnern, die seine hielt – doch das Gesicht dazu blieb verschwommen. Als er älter wurde, lebte er bereits allein auf den Straßen von Ishtar. Niemand wusste genau, wann er dort aufgetaucht war. Manche meinten, er sei einfach eines Tages zwischen den Marktständen gewesen, als hätte ihn der Wind in die Stadt getragen. Wie viele andere Straßenkinder überlebte er mit kleinen Diebstählen, schnellen Füßen und einem scharfen Blick für Gelegenheiten. Doch Sahir unterschied sich von den meisten. Er vergaß nichts. Ein Gesicht, das er einmal gesehen hatte, blieb ihm im Gedächtnis. Wege, die er einmal gegangen war, konnte er später im Kopf rekonstruieren. Gespräche, die er nur halb gehört hatte, fügte er später zu ganzen Zusammenhängen zusammen. Es dauerte nicht lange, bis andere bemerkten, dass der stille Junge mehr sah als andere.

Diese Fähigkeit führte schließlich dazu, dass zwei Männer auf ihn aufmerksam wurden – Männer, die selbst nicht wie gewöhnliche Bewohner Varants wirkten; zwei Assassinen, die später als „Die Geteilte Klinge“ bekannt wurden. Der eine (Caeculon) war blind, der andere (Surdani) taubstumm. Trotz ihrer Einschränkungen gehörten sie zu den gefährlichsten Spionen ihrer Bruderschaft. Sie sprachen ihn an und von diesem Zeitpunkt an veränderte sich sein Leben komplett. Die beiden Männer nahmen ihn unter ihre Obhut. Sie behandelten ihn nicht wie ein Straßenkind oder einen Schüler, sondern wie einen Bruder oder Sohn. Sie sahen in im ein mächtiges Werkzeug, eine Waffe und formulierten ein Schicksal für sich und den Jungen: "Die geteilte Klinge, die sich zum vergeltenden Schwert Beliars erhebt". Sie lehrten ihn Dinge, die weit über das hinausgingen, was er auf der Straße lernte oder sah: lautloses Verfolgen, Beschatten und Töten von Menschen, das Lesen von Lippen und eine geheime Gebärdensprache, sowie das Kommunizieren über das LORM-Alphabet aber auch Überlebenstraining. Gleichzeitig brachten sie ihm auch theoretisches Wissen – einfache Heilkunst, Kräuterlehre und vor allem taktisches/strategisches Denken und Analysieren, Quellenarbeit als indirekte Form der Informationsbeschaffung, spezielle Verhörmethoden, durch die man in den Geist seines Gegenübers eindrinht und gezielt manipuliert.

Seine Lehrer wurden zu seiner Familie und er bekam einen Neuen Namen: Bel-Sharif al-Zill Ibn Dahiyat al-Rimal [Diener Beliars in den Schatten und Sohn des listigen Wüstenfuchses] - doch eines Tages verschwanden sie. Sie brachen nach Norden auf, angeblich für einen Auftrag, von dem sie nie zurückkehrten. Sahir begann nachzuforschen und geriet dabei tiefer in die Machtspiele der Assassinen, als ihm lieb sein konnte. Niemand wollte über sie sprechen, und je mehr Sahir nachfragte, desto deutlicher wurde ihm, dass manche Dinge besser ungesagt blieben. Schließlich wusste er zu viel, wurde von den Assassinen gefangen und an die Paladine ausgeliefert. Die Verhöre waren kurz und brutal. Als er sich weigerte zu sprechen, versuchte man, ihn zu brechen. Man band ein dickes Seil um seine Hals und zog ihn daran hinauf. In dieser Position für einige Minuten hängend wurde er währenddessen mit Weidenruten ausgepeitscht, bis man ihn wieder runterlies. Als Sahir immernoch nicjt auspacken wollte, wiederholten die Schergen der Palladine diese Prozedur immer und immer wieder, geschlagene drei Tage lang, bis man irgendwann den Strick zu fest band. Der Druck zerbrach Teile seines Kehlkopfes, und als man ihn schließlich halb bewusstlos zurückließ, heilten die Verletzungen ohne jede Behandlung. Seitdem kann Sahir nur noch unter Schmerzen sprechen, seine Stimme wurde rau und heiser, teilweise krächzend, sein Atem wird begleitet von einem leisen, tiefen und dumpfen pfeifenden Geräusch. Die Männer des Königs, die ihn verhört hatten, beschlossen schließlich, dass es einfacher war, ihn verschwinden zu lassen. Und so landete Sahir dort, wo viele Menschen endeten, die für irgendjemanden unbequem geworden waren: in der Strafkolonie von Khorinis, wo er seinen Namen (Bel-Sharif) ablegte und seinen Straßennamen (Sahir) wieder annahm.

Sahirs enorme Intelligenz, sein analytischer Verstand und sein enormes Gedächtnis sind seine Stärke. Nach außen hin wirkt er jung, teilweise naiv und unerfahren aber auch höflich, gepflegt und kultiviert. Seine Empathie, sein Einfühlungsvermögen, sowie seine scheinbare Neigung zu beiden Geschlechtern, wirken auf viele als ein Zeichen von Schwäche. Die Grausamkeit seiner düsteren Seite, sein eiskaltes Kalkül im Umgang mit unliebsamen Zeitgenossen und seine Rachsucht zeigt der stumme Varanter nicht und nur wenige kennen den Kern seiner wahren Natur, die Erfüllt ist vom Kredo Beliars, denn Sahir vergibt nicht, er vergeltet. Wen sein Zorn trifft wird diesen nie Vergessen. Er beschloss bei seiner Ankuft in der Kolonie vorerst keinem seine wahre Natur zu zeigen und wem er sich öffnet, dem vertraut er...und wem er vertraut, den schützt Sahir mit seinem Leben.

Da seine Ausbildung nie abgeschlossen wurde ist er noch sehr jung und unerfahren im Umgang mit Waffen, weshalb er in der Kolonie nach seinen alten Meistern und Ziehvätern sucht, um seine Ausbildung abzuschließen oder nach jemandem der würdig ist das Erbe von Surdani und Caeculon anzutreten, um ihn auszubilden, aufdass er seine wahre Bestimmung erfüllen kann. Seine Freunde zu rächen, seine Feinde zu strafen und Beliars Willen umzusetzen.

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