Beiträge von Halmar

    Moin Leute,


    wie manche wahrscheinlich schon gemerkt haben, kann ich momentan wenig Zeit für SKO aufbringen. Bin gerade privat in einer recht stressigen Phase und der baldige Total War Warhammer 3 Release wird da auch nicht helfen. :upside_down_face:


    Ich melde mich so bald wie möglich, wenn ich wieder mehr Zeit freischaufeln kann.

    Ist nur blöd, wenn der Charakter nach dem Reinwurf was über den Stand des Krieges erzählt und dann die Außenwelt abschmiert. Ging also mehr darum, ob diese Information noch legitim ist, oder ob man das nicht mehr im Rp ausspielen sollte.

    Ich finde persönlich, dass dieser Punkt auf viele Konzepte mit "gravierenden" Verstümmelungen zutrifft. Eine verlorene Hand, oder ein verlorenes Bein mag man zwar nicht wieder "herzaubern", wie jetzt die Fähigkeit zu sprechen, aber man muss sich der Folgen für das Rp bewusst sein und eben auch die Folgen für die zukünftige Entwicklung des Charakters. Ansonsten geht einem irgendwann die Motivation flöten und dann war es das mit dem Charakter.


    Ein weitaus praktischerer Weg, den eigenen Charakter interessanter, oder herausfordernder zu machen, ist das Einpflegen von starker Prinzipientreue in sein Konzept, sei es nun ein bestimmter Glaube, oder sonstige Werte, die der Charakter vertritt und auch bereit ist, Erschwernisse und Konsequenzen dafür in Kauf zu nehmen. Mit der Charakterentwicklung im Verlauf der Zeit kann man diese Prinzipien auch noch abschwächen/entfernen, so es einem zu viel wird, wobei man da selbstverständlich auf die interne Logik des Charakters achten muss.

    Alle Leute, die zu Sachen, wie den Kesselkämpfen hingehen und dafür sorgen, dass es Leben ins Rp bringt und nicht ewig verschoben werden muss.


    Danke dafür!


    Wird in der Zukunft nochmal mehr ausgearbeitet. :winking_face:

    Trommeln.


    Trommeln weckten ihn jeden Morgen in der kläglichen Baracke, die er "Unterkunft" nannte. Schon seit einer langen Zeit sagten sie ihm, wann ein neuer Tag im schon gefühlt ewig währendem Krieg anstand. Ein Tag voller Training, Anstrengung und Herausforderungen. Manchmal konnte er in einem ruhigen Moment an die alte Zeit denken. An die Sense, die durch das Getreide schnitt, oder die Hacke, mit der er den Boden des heimischen Hofes auflockerte. Doch das war einmal. Nun hielt er keine Sense, sondern eine Axt in seinen Händen und seine Augen musterten kein weites Feld mehr, sondern oft die Befestigungen und Banner des Feindes.


    Er musste viel dafür tun, um an die Axt zu kommen, die er in seinen Händen hält und um die Kleidung zu besitzen, die seinen Leib wärmt. Gebrochene Knochen, blutige Knöchel, bellende Stimmen fremder Herren. Der Bauer wurde zum Krieger geformt, während andere an seiner Stelle brachen und sich dem Schicksal ergaben. Er würde nicht brechen. Er würde überleben.


    Oft sah er sich dem ausgesetzt, was Krieg wirklich war. Tod und Zerstörung. Abgeschlagene Gliedmaßen und verblutende Kämpfer. Doch mit der Zeit stumpfte man ab. Man starrte nicht mehr den blutigen Boden unter den Füßen an, sondern stieg darüber hinweg, während der Hauptmann einen anstachelte, sich zu sputen. Währenddessen entwickelte man eine besondere Beziehung zum Krieg. Das Gefühl, über die Leichen seiner Feinde zu stapfen, triumphierend die blutige Waffe zu heben und den Rausch in seinem Blut zu spüren, war besser, als jeder Wein und jedes Bier. Auch das macht einen Bauern zum Krieger, einen Sohn zum Mörder.


    Doch ein Krieger triumphiert selten immer und manchmal führt die Niederlage einen Mörder zu einem Ort, den er niemals mit eigenen Augen erblicken wollte..


    ..Die Strafkolonie.


    Die Trommeln sind nun verstummt, doch schlagen sie in seinem Herzen weiter, während er die ersten Schritte in eine ungewisse Zukunft wagt.


    // Ich hoffe, die kleine Geschichte gefällt denjenigen, die sie lesen. Sie ist extra vage gehalten. Für Genaueres muss man dem Charakter selbst begegnen. :winking_face: