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1

Dienstag, 22. Mai 2018, 06:29

Richterliches Urteil zum Mörder mit dem Spitznamen "Taz"

Das Urteil



Erinnerungsfetzen:

Das Verbrechen


Die Nacht ist finster. Nur der Mond wirft sein warmes, aber schwaches Licht in die Gasse. Es stinkt. Wie immer. Vor mir steht ein Mann. Er trägt die Rüstung der Stadtwache. Ununterbrochen redet er auf mich ein. Aggressiv. Drohend. "Gib mir das verdammte Kraut oder ich liefer dich aus!" droht er immer wieder. Gelegentlich huscht eine Wanze im Hintergrund vorbei. Die Wache hat ein Schwert in der Hand. Zeigt es auf mich. Die Stimme verschwimmt mit der Kulisse der Hafennacht. Dann folgt die Sicht. Alles wird eins. Und doch klarer denn je. Die Hand schnellt nach vorne. Umpackt den Arm der wütenden Wache. Reisst die Klinge zur Seite. Die Geräusche verschwinden, als sich die Zähne in die Kehle bohren. Die Wache versucht etwas zu sagen, doch nur das Blubbern des hervorquillenden Blutes ist zu hören. Wie war ihr Name doch gleich? Unwichtig. Alles unwichtig. Das Blut schimmert erst hell im Fackellicht, dann wird es dunkler, je länger die Szene andauert. Ich packe die Wache in einen naheliegenden Sack. Im Schutze der Nacht schleiche ich zum Hafenbecken. Es platscht, dann wieder Stille. Frieden.

Mutter


Unruhig wälzt sich das kleine Kind im Schlaf. Die Blätter rascheln, der Wind heult. Neben dem jungen Mensch glühen zwei Punkte auf. Mit durchdringendem Blick starrt etwas. Und doch sieht sie nichts. Die Ohren der blinden Wölfin zucken wild umher, aufmerksam lauscht sie, schnuppert sie. Doch die Höhle scheint verlassen. Sie legt sich langsam wieder neben das unruhig träumende Kind, dicht an dicht. Und es kehrt wieder Stille ein.

Vater


Eine kühle und dunkle Nacht liegt über der Hafenstadt. "Perfekt" denkt sich der vermummte Mann, der mit einem großen Bündel über der Schulter von Schatten zu Schatten huscht. Er drückt sich fest an eine Hauswand in der Seitengasse als eine Wache mit Fackel durch die Strassen patroulliert. Unachtsam. Typisch. Zu arrogant um ihre Arbeit zu erledigen. Gut für den Verhüllten. Er pirscht sich weiter zu der versteckten Stelle in der Mauer. Er stapelt die Äste zur Seite und ein Loch kommt darunter hervor. Nicht groß, doch groß genug für das Vorhaben. Er schiebt das Bündel langsam auf die Öffnung, so behutsam wie nur möglich. Das Letzte was er jetzt gebrauchen könnte ist Aufmerksamkeit. Ein Arm rutscht aus dem Bündel, eilig packt ihn der Vermummte wieder ein, als die Leiche dann ganz durch die Öffnung verschwunden ist, folgt er. Seine letzten Aufträge waren leichter. Hafengesindel, dass niemanden interessiert und das keine Wache suchen würde. Doch dies? Ein einflussreicher Bürger. Doch das Goldangebot überdeckte jeden Zweifel. "Nurnoch die Leiche verschwinden lassen und niemand wird dahinterkommen." denkt sich der Mann im Stillen. Inzwischen außerhalb der Stadt angekommen zieht er das besagte Paket hinter sich her, geduckt und weiter still. Eine einzelne neugierige Stadtwache auf dem Wall könnte den Plan ruinieren. Zwar sind die dafür meist zu faul, aber ein Risiko ist ein Risiko. Er atmet erleichter auf, als er die Buschgrenze erreicht und geht tiefer in den Wald, an der Mauer entlang. Nach einer ganzen Weile sturen Ziehens erreicht er eine Höhle. Er lauscht hinein, doch außer seinem pochenden Herz und seinem schnellen Atem vernimmt er nichts. Nach einer Weile zieht er die Leiche dann in die Höhle. "Ein besseres Versteck find ich wohl erstmal nicht. Sollen die Wölfe sich den Penner holen." denkt er still.
Er blinzelt während seine Augen sich langsam an die Dunkelheit gewöhnen. Dann zuckt er zusammen. Vor ihm sitzt - nein besser kriecht - ein Kind. Vielleicht drei? vier? Jahre alt. Es starrt ihn direkt an, doch in seinen Augen spiegelt sich nicht die Furcht wieder, die ein Kind mitten im Wald besitzen sollte. Es, nein besser er ist nackt, auf allen Vieren und geduckt.
Der Blick des Mannes fällt dann auf ein Fellbündel neben dem Jungen. Nein, ein ganzer Wolf. Er erschrickt leicht, bis er merkt, dass der Wolf keinen Atem mehr im Leib besitzt. Kein Blut verziert das graue Fell des Tieres.
Ein Knurren füllt auf einmal den Raum, der Mann erstarrt. "Habe ich vor Verwirrung den Rest des Rudels sich anpirschen lassen?". Sein Blick wandert über leeren Fels, dann sieht er den Ursprung. Der Junge nähert sich ihm langsam, wölfisch knurrend. Dabei stets sich zwischen tote Wölfin und den Fremden schiebend. Erschrocken weicht der Fremde zurück, die Leiche fallen lassend. Sie rollt dem Jungen entgegen, der sie mit beiden Händen und Zähnen schnappt, zurück zu Wölfin zerrend. Auf genaueren Blick wirkt er stark abgemagert, dennoch frisst er nicht, stattdessen legt er die Leiche vor der Wölfin ab. Er rüttelt leicht an ihr, scheint sie wecken zu wollen. Doch die Wölfin ist nicht mehr hier. Der Junge legt ihre Tatze auf die Leiche, während sich der Killer bereits an den Jungen anschleicht. Abgelenkt und geschwächt durch Hunger bemerkt ihn der Junge erst zu spät. Ein knüppel saust durch die Luft und trifft ihn am Kopf, dann wird alles schwarz.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Taz« (15. Mai 2019, 11:24) aus folgendem Grund: Update


2

Sonntag, 2. September 2018, 14:23

Erinnerungsfetzen:

Das Verbrechen


Die Nacht ist finster. Nur der Mond wirft sein warmes, aber schwaches Licht in die Gasse. Es stinkt. Wie immer. Vor mir steht ein Mann. Er trägt die Rüstung der Stadtwache. Ununterbrochen redet er auf mich ein. Aggressiv. Drohend. "Gib mir das verdammte Kraut oder ich liefer dich aus!" droht er immer wieder. Gelegentlich huscht eine Wanze im Hintergrund vorbei. Die Wache hat ein Schwert in der Hand. Zeigt es auf mich. Die Stimme verschwimmt mit der Kulisse der Hafennacht. Dann folgt die Sicht. Alles wird eins. Und doch klarer denn je. Die Hand schnellt nach vorne. Umpackt den Arm der wütenden Wache. Reisst die Klinge zurseite. Die Geräusche verschwinden, als sich die Zähne in die Kehle bohren. Die Wache versucht etwas zu sagen, doch nur das Blubbern des hervorquillenden Blutes ist zu hören. Wie war ihr Name doch gleich? Unwichtig. Alles unwichtig. Das Blut schimmert erst hell im Fackellicht, dann wird es dunkler, je länger die Szene andauert. Ich packe die Wache in einen naheliegenden Sack. Im Schutze der Nacht schleiche ich zum Hafenbecken. Es platscht, dann wieder Stille. Frieden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Taz« (15. Mai 2019, 10:50)


Enz

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3

Samstag, 8. September 2018, 03:43

Erinnerungsfetzen:

Das Verbrechen


Die Nacht ist finster. Nur der Mond wirft sein warmes, aber schwaches Licht in die Gasse. Es stinkt. Wie immer. Vor mir steht ein Mann. Er trägt die Rüstung der Stadtwache. Ununterbrochen redet er auf mich ein. Aggressiv. Drohend. "Gib mir das verdammte Kraut oder ich liefer dich aus!" droht er immer wieder. Gelegentlich huscht eine Wanze im Hintergrund vorbei. Die Wache hat ein Schwert in der Hand. Zeigt es auf mich. Die Stimme verschwimmt mit der Kulisse der Hafennacht. Dann folgt die Sicht. Alles wird eins. Und doch klarer denn je. Die Hand schnellt nach vorne. Umpackt den Arm der wütenden Wache. Reisst die Klinge zurseite. Die Geräusche verschwinden, als sich die Zähne in die Kehle bohren. Die Wache versucht etwas zu sagen, doch nur das Blubbern des hervorquillenden Blutes ist zu hören. Wie war ihr Name doch gleich? Unwichtig. Alles unwichtig. Das Blut schimmert erst hell im Fackellicht, dann wird es dunkler, je länger die Szene andauert. Ich packe die Wache in einen naheliegenden Sack. Im Schutze der Nacht schleiche ich zum Hafenbecken. Es platscht, dann wieder Stille. Frieden.
Habs gefühlt, als wäre ich selbst vor der Wache gewesen. :thumbsup:
Witzigster SKO-Moment bis jetzt:


Spoiler Spoiler

Setting: AL, zweiter Tag ca. |

Treffe zum ersten Mal einen Novizen der Bruderschaft: Dieser rannte vor einem Scavenger ins AL hineinein. Wir sind dann von dem Tor aus, an dem er scheinbar das Viech loswurde, zusammen zur Kneipe. Auf dem Weg, etwa am Feuer. Dann, plötzlich: Der Scavi taucht im Lager auf und bombt ihn eiskalt um. // XD

4

Samstag, 8. September 2018, 07:14

Erinnerungsfetzen:

Das Verbrechen


Die Nacht ist finster. Nur der Mond wirft sein warmes, aber schwaches Licht in die Gasse. Es stinkt. Wie immer. Vor mir steht ein Mann. Er trägt die Rüstung der Stadtwache. Ununterbrochen redet er auf mich ein. Aggressiv. Drohend. "Gib mir das verdammte Kraut oder ich liefer dich aus!" droht er immer wieder. Gelegentlich huscht eine Wanze im Hintergrund vorbei. Die Wache hat ein Schwert in der Hand. Zeigt es auf mich. Die Stimme verschwimmt mit der Kulisse der Hafennacht. Dann folgt die Sicht. Alles wird eins. Und doch klarer denn je. Die Hand schnellt nach vorne. Umpackt den Arm der wütenden Wache. Reisst die Klinge zurseite. Die Geräusche verschwinden, als sich die Zähne in die Kehle bohren. Die Wache versucht etwas zu sagen, doch nur das Blubbern des hervorquillenden Blutes ist zu hören. Wie war ihr Name doch gleich? Unwichtig. Alles unwichtig. Das Blut schimmert erst hell im Fackellicht, dann wird es dunkler, je länger die Szene andauert. Ich packe die Wache in einen naheliegenden Sack. Im Schutze der Nacht schleiche ich zum Hafenbecken. Es platscht, dann wieder Stille. Frieden.
Habs gefühlt, als wäre ich selbst vor der Wache gewesen. :thumbsup:

Danke :) Genau dieser Schreibstil ist gewollt, die Sicht ist teils persönlich, teils komplett unpersönlich, um auf alle Aspekte ein Licht zu werfen. :)

Mister Wade

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Beiträge: 43

Nickname: Wade

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5

Samstag, 8. September 2018, 20:39

Schön geschrieben.

6

Mittwoch, 15. Mai 2019, 11:24

Mal hingesetzt für zwei neue Fetzen.

Mutter


Unruhig wälzt sich das kleine Kind im Schlaf. Die Blätter rascheln, der Wind heult. Neben dem jungen Mensch glühen zwei Punkte auf. Mit durchdringendem Blick starrt etwas. Und doch sieht sie nichts. Die Ohren der blinden Wölfin zucken wild umher, aufmerksam lauscht sie, schnuppert sie. Doch die Höhle scheint verlassen. Sie legt sich langsam wieder neben das unruhig träumende Kind, dicht an dicht. Und es kehrt wieder Stille ein.

Vater


Eine kühle und dunkle Nacht liegt über der Hafenstadt. "Perfekt" denkt sich der vermummte Mann, der mit einem großen Bündel über der Schulter von Schatten zu Schatten huscht. Er drückt sich fest an eine Hauswand in der Seitengasse als eine Wache mit Fackel durch die Strassen patroulliert. Unachtsam. Typisch. Zu arrogant um ihre Arbeit zu erledigen. Gut für den Verhüllten. Er pirscht sich weiter zu der versteckten Stelle in der Mauer. Er stapelt die Äste zur Seite und ein Loch kommt darunter hervor. Nicht groß, doch groß genug für das Vorhaben. Er schiebt das Bündel langsam auf die Öffnung, so behutsam wie nur möglich. Das Letzte was er jetzt gebrauchen könnte ist Aufmerksamkeit. Ein Arm rutscht aus dem Bündel, eilig packt ihn der Vermummte wieder ein, als die Leiche dann ganz durch die Öffnung verschwunden ist, folgt er. Seine letzten Aufträge waren leichter. Hafengesindel, dass niemanden interessiert und das keine Wache suchen würde. Doch dies? Ein einflussreicher Bürger. Doch das Goldangebot überdeckte jeden Zweifel. "Nurnoch die Leiche verschwinden lassen und niemand wird dahinterkommen." denkt sich der Mann im Stillen. Inzwischen außerhalb der Stadt angekommen zieht er das besagte Paket hinter sich her, geduckt und weiter still. Eine einzelne neugierige Stadtwache auf dem Wall könnte den Plan ruinieren. Zwar sind die dafür meist zu faul, aber ein Risiko ist ein Risiko. Er atmet erleichter auf, als er die Buschgrenze erreicht und geht tiefer in den Wald, an der Mauer entlang. Nach einer ganzen Weile sturen Ziehens erreicht er eine Höhle. Er lauscht hinein, doch außer seinem pochenden Herz und seinem schnellen Atem vernimmt er nichts. Nach einer Weile zieht er die Leiche dann in die Höhle. "Ein besseres Versteck find ich wohl erstmal nicht. Sollen die Wölfe sich den Penner holen." denkt er still.
Er blinzelt während seine Augen sich langsam an die Dunkelheit gewöhnen. Dann zuckt er zusammen. Vor ihm sitzt - nein besser kriecht - ein Kind. Vielleicht drei? vier? Jahre alt. Es starrt ihn direkt an, doch in seinen Augen spiegelt sich nicht die Furcht wieder, die ein Kind mitten im Wald besitzen sollte. Es, nein besser er ist nackt, auf allen Vieren und geduckt.
Der Blick des Mannes fällt dann auf ein Fellbündel neben dem Jungen. Nein, ein ganzer Wolf. Er erschrickt leicht, bis er merkt, dass der Wolf keinen Atem mehr im Leib besitzt. Kein Blut verziert das graue Fell des Tieres.
Ein Knurren füllt auf einmal den Raum, der Mann erstarrt. "Habe ich vor Verwirrung den Rest des Rudels sich anpirschen lassen?". Sein Blick wandert über leeren Fels, dann sieht er den Ursprung. Der Junge nähert sich ihm langsam, wölfisch knurrend. Dabei stets sich zwischen tote Wölfin und den Fremden schiebend. Erschrocken weicht der Fremde zurück, die Leiche fallen lassend. Sie rollt dem Jungen entgegen, der sie mit beiden Händen und Zähnen schnappt, zurück zu Wölfin zerrend. Auf genaueren Blick wirkt er stark abgemagert, dennoch frisst er nicht, stattdessen legt er die Leiche vor der Wölfin ab. Er rüttelt leicht an ihr, scheint sie wecken zu wollen. Doch die Wölfin ist nicht mehr hier. Der Junge legt ihre Tatze auf die Leiche, während sich der Killer bereits an den Jungen anschleicht. Abgelenkt und geschwächt durch Hunger bemerkt ihn der Junge erst zu spät. Ein knüppel saust durch die Luft und trifft ihn am Kopf, dann wird alles schwarz.

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